1. Saarland

Nebelgranate schnell weggeräumt

Nebelgranate schnell weggeräumt

Auersmacher. An den Osterfeiertagen haben Spaziergänger auf einem Auersmacher Feld eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilte, handelt es sich dabei um eine bereits gezündete amerikanische Nebelgranate, die wohl durch landwirtschaftliche Arbeiten auf dem Feld ans Tageslicht kam und am Wegesrand gefunden wurde

Auersmacher. An den Osterfeiertagen haben Spaziergänger auf einem Auersmacher Feld eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilte, handelt es sich dabei um eine bereits gezündete amerikanische Nebelgranate, die wohl durch landwirtschaftliche Arbeiten auf dem Feld ans Tageslicht kam und am Wegesrand gefunden wurde. Am gestrigen Dienstagnachmittag entsorgte der Kampfmittelräumdienst des LKA die Granate. "Diese Granate ist relativ harmlos, da sie leer ist. Allerdings sind Nebelgranaten von Sprenggranaten für den Laien nicht zu unterscheiden. Es gilt daher für jeden, der eine solche Granate findet: Finger weg und sofort die Polizei anrufen", erklärten Werner Fuchs und Claus Greff vom Räumdienst gestern Nachmittag auf dem Auersmacher Feld. Neben Nebelgranaten kann man an der Oberen Saar auch noch Mörsergranaten und Stabhandgranaten finden. Bomben wurden im Zweiten Weltkrieg an der Oberen Saar nicht abgeworfen. "Es ist nicht unüblich, dass Landwirte bei Feldarbeiten auf Granaten stoßen. Durch Frost und Feldarbeiten ,wachsen' die Granaten regelrecht aus den tieferen Bodenschichten an die Oberfläche", sagte Claus Weber, der mit seinen Kollegen fast täglich saarlandweit im Einsatz ist. Allerdings sind die Einsätze nur selten so harmlos wie in Auersmacher. "Bei Handgranaten sieht die Sache schon anders aus. Verdreckte Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg können nach Regenfällen ihre Festigkeit verlieren und ohne Fremdeinwirkung noch explodieren. Ebenfalls sehr problematisch sind Bomben mit Langzeitzünder. Diese können heute noch zu jeder Zeit explodieren", erklärte Werner Fuchs. Wie das LKA weiter mitteilte, sollen sich Bürger beim Fund einer solchen Granate sofort über den Notruf 110 melden. "Finger weg und sofort die Polizei anrufen."Werner Fuchs und Claus Greff