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Bildungsminister lobt Hochwald-Gymnasium als vorbildlich

Bildungsminister lobt Hochwald-Gymnasium als vorbildlich

Wadern. Verbunden war die Feier am Freitag mit der Übergabe eines Zuwendungsbescheides von Bildungsminister Klaus Kessler an Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. Der Landkreis ist Träger der weiterführenden Schulen in Merzig-Wadern. Die 210 000 Euro, die Kessler symbolisch überreichte, sind bestimmt für die energetische Sanierung des HWG-Altbaus, genauer die Fassaden-Erneuerung

Wadern. Verbunden war die Feier am Freitag mit der Übergabe eines Zuwendungsbescheides von Bildungsminister Klaus Kessler an Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. Der Landkreis ist Träger der weiterführenden Schulen in Merzig-Wadern. Die 210 000 Euro, die Kessler symbolisch überreichte, sind bestimmt für die energetische Sanierung des HWG-Altbaus, genauer die Fassaden-Erneuerung. Einen weiteren Bescheid hatte der Bildungsminister für die Eichenlaub-Schule in Weiskirchen im Gepäck. Für 33 629 Euro werden hier mehrere PC-Arbeitsplätze eingerichtet. Die Mittel stammen aus dem Konjunkturpaket Saar II.Der Einladung von HWG-Direktor Wolfgang Wagner waren die Landtagsabgeordneten Anke Rehlinger (SPD) und Helma Kuhn-Theis (CDU) gefolgt, dazu die Bürgermeister von Wadern und Weiskirchen, Fredi Dewald und Werner Hero, eine große Zahl von Kreistagsmitgliedern sowie Mitglieder des Waderner Stadtrates. Der HWG-Elternrat war erschienen, ebenso die bauausführenden Firmen mit Architektin Christiane Birtel-Koch und den Innenarchitektinnen Waschbüsch und Gross. Die Ausgestaltung der Räume entspreche dem pädagogischen Konzept der Schule, sagte Wagner. Wegen der Teilnahme am Schulmodell "Selbstständige Schule" habe das HWG freie Hand gehabt bei der Gestaltung der Baumaßnahmen. Bei einer Führung konnten sich die rund 100 Gäste vom Gelingen überzeugen.Er sei beeindruckt, sagte der Bildungsminister bei seinem Antrittsbesuch in Wadern. "Hier werden Ideen umgesetzt." Das HWG sei beispielgebend. Die Landesregierung werde die "Selbstständige Schule" weiter entwickeln. In absehbarer Zeit sei daran gedacht, im Saarland die Schulgebühren für die Ganztagsschulen zu streichen. Weiter solle G 8 "nachjustiert" werden, mit einer Straffung der Lehrpläne "ohne Qualitätsverlust".Die Landrätin bescheinigte dem HWG "höchste Professionalität". Hier gebe es keinen Stillstand. Bis Ende des Schuljahrs habe der Landkreis 725 000 Euro in die beiden Ganztagsklassen in "diesem Silicon Valley des Schulwesens" investiert. "Nachhaltige Investitionen, die sich auszahlen", meinte die Landrätin.Andrea Zimmermann als Leiterin der Ganztagsschule am HWG erläuterte unter Beifall die Projekt-Entwicklung mit acht Lehrern für 26 Schüler. "Wir veranstalten regelmäßige Sitzungen, keinen Kaffeeklatsch", sagte Zimmermann. Es gebe einen Ernährungsführerschein, dazu täglich Sport für die Schüler. Der Unterricht sei fächerübergreifend, mit maximal drei Fächern pro Tag: "Ein leistungsförderndes Konzept!"