1. Saarland

Keine Angst vor Herausforderungen

Keine Angst vor Herausforderungen

Saarbrücken. Von Mozart über Liszt bis Samuel Barber - die blutjunge saarländische Pianistin Anny Hwang wagt sich an alles, schreckt vor keinem technischen Problem zurück, stellt sich auch gern dem Vergleich mit den Großen der Klavierkunst, bei den "Klassikern", die jeder im Ohr hat

Saarbrücken. Von Mozart über Liszt bis Samuel Barber - die blutjunge saarländische Pianistin Anny Hwang wagt sich an alles, schreckt vor keinem technischen Problem zurück, stellt sich auch gern dem Vergleich mit den Großen der Klavierkunst, bei den "Klassikern", die jeder im Ohr hat. Beispiel: An diesem Wochenende fliegt die 21-Jährige nach Taiwan, wo sie auch im letzten Jahr schon mit dem ersten Klavierkonzert von Chopin gastiert hat. Diesmal spielt sie mit dem Taiwan-Nationalorchester in mehreren Städten Mozarts "Krönungskonzert". Nach dem letzten Auftritt steigt sie gleich wieder in den Flieger. Ziel: Das Ruhrgebiet, wo sie mit der "Neuen Philharmonie Westfalen" in mehreren Städten ebenfalls das Krönungskonzert spielt.Danach wechselt sie wieder auf fast Unspielbares - im gegenwärtigen Jubiläumsjahr von Franz Liszt gastiert sie mit dessen unglaublich virtuosem Es-Dur-Klavierkonzert in München und anderen deutschen Städten.

Dass sich Anny Hwang an die schwierigsten Werke der Klavierliteratur wagt, die manch anderer meidet wie die Pest, und die Mutprobe mit Glanz bewältigt, hat ihr schon viel internationale Aufmerksamkeit eingebracht. Aufsehen erregt hatte sie ja bereits mit dem aberwitzig schwierigen Klavierkonzert op. 38 von Samuel Barber bei den "Musikfestspielen Saar" 2009 mit der Deutschen Radio Philharmonie.

Viele Auftritte hat Anny Hwang absolviert, viele Preise bei Wettbewerben im In- und Ausland gewonnen. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, auch Förderpreisträgerin der Stiftung Lichtblick Saar e.V. und der Saarbrücker Casinogesellschaft.

 Die Pianistin Anny Hwang hat wieder einen vollen Terminkalender. Foto: Hwang
Die Pianistin Anny Hwang hat wieder einen vollen Terminkalender. Foto: Hwang
 Die Pianistin Anny Hwang hat wieder einen vollen Terminkalender. Foto: Hwang
Die Pianistin Anny Hwang hat wieder einen vollen Terminkalender. Foto: Hwang
 Die Pianistin Anny Hwang hat wieder einen vollen Terminkalender. Foto: Hwang
Die Pianistin Anny Hwang hat wieder einen vollen Terminkalender. Foto: Hwang

Jetzt hat sie auch einen Antrag auf ein Förderstipendium für Nachwuchskünstler der Landeshauptstadt gestellt - denn noch studiert sie: in Berlin und, im Rahmen des Erasmus-Förderprogramms, in Paris. Und so ein Studium ist teuer.