Ein ganz besonderes Rennen

Ein ganz besonderes Rennen

Lebach. Die Rennbahn mit dem besonderen Flair und der besonderen Atmosphäre. "Das Rennen ist schon etwas ganz besonderes", erklärt Hans-Gerd Löw von der Stadt Lebach. In diesem Jahr feiert der Preis um "das Grüne Band der Saar" seine 60. Auflage. Aus diesem Grund wird dieses Jahr auch kein Eintritt erhoben

Lebach. Die Rennbahn mit dem besonderen Flair und der besonderen Atmosphäre. "Das Rennen ist schon etwas ganz besonderes", erklärt Hans-Gerd Löw von der Stadt Lebach. In diesem Jahr feiert der Preis um "das Grüne Band der Saar" seine 60. Auflage. Aus diesem Grund wird dieses Jahr auch kein Eintritt erhoben. Obwohl der Aufwand, diese Wiese in eine Pferderennbahn zu verwandeln, sehr groß ist."Das ist ja auch keine feste Rennbahn wie die in Saarbrücken-Güdingen", erklärt Klaus Reichert von der Stadt Lebach. Und so muss die Bahn jedes Jahr aufs Neue präpariert werden. Nur die Tribüne und der Richterturm stehen das ganze Jahr über mitten in der Landschaft - zwischen dem weidenden Vieh steht sie etwas verloren da. Aber nur bis zum zweiten Sonntag im September. Dann wird die Rennbahn "La Motte" endlich wieder zum Leben erweckt. Mit viel Investitionen von Seiten der Stadt. "Die Ansprüche an eine Rennbahn sind in den letzten Jahren schon gestiegen. Das ist auch richtig so. Und wir müssen ihnen eben gerecht werden", erklärt Klaus Reichert. In den 50er oder 60er Jahren war das alles noch nicht so professionell. Doch zuletzt hat sich viel geändert, denn es geht schließlich vor allem um die Sicherheit. Die der Pferde und natürlich die der Rennreiter und Jockeys.

Mit 5100 Euro ist das 2400-Meter-Rennen um "das grüne Band der Saar" am Sonntag das am höchsten dotierte des Renntags. Insgesamt geht es für die Rennreiter, Jockeys und Besitzer bei acht Rennen um mehr als 14 000 Euro.

"Es ist wohl das älteste und traditionsreichste Rennen im Saarland", erklärt Sascha Hertel vom Rennclub Saarbrücken. Deshalb wird auch das Feld in Lebach vor allem von Besitzertrainern aus der Region besetzt sein. Das macht die sechs Galopp- und die zwei Trabrennen am Sonntagnachmittag (ab 14 Uhr) zu echten Derbys unter den Besitzertrainern. Beispielsweise für Martin Schu aus Altforweiler, Matthias Schwinn aus Honzrath, Yvonne Jung aus Hassloch, Christian Peterschmitt aus Zweibrücken. Auch für Selina Ehl, ebenfalls aus Honzrath, geht es ab 17 Uhr ums "Grüne Band der Saar". Ehl hat vielleicht den Vorteil, dass sie auch noch aktiv ins Renngeschehen eingreifen kann, weil sie auf ihrem eigenen Pferd in der Startbox stehen wird. Schon einmal konnte die Amateur-Rennreiterin in diesem Jahr auf "Kadina" nach ganz vorne reiten. Im Traditionsrennen um "das Grüne Band der Saar", wollen das aber alle.

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