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Kommentar
Luxemburger Träumereien

FOTO: SZ / Roby Lorenz
Wen oder was genau meint Xavier Bettel, wenn er von der Großregion spricht? Jene Region, die neuerdings von der Schweizer Grenze bis zur belgischen Nordsee reicht? Dieses Gebilde ist für eine Metropolregion viel zu groß und zu heterogen. An den geografischen Rändern interessiert sich ohnehin niemand für die Großregion. Die Großregion müsste sich, so hart das klingen mag, von Teilen trennen. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

Dafür könnte aber die Kernzone um das Saarland, Luxemburg und Lothringen stärker zusammenwachsen. Der Anfang müsste bei einem Verkehrskonzept gemacht werden. Solange aber nicht einmal Züge von Saarbrücken nach Luxemburg fahren, ist eine Metropolregion nur ein schöner Traum.