Finanzamt Trier Überstunden-Besteuerung für Grenzgänger – jetzt meldet sich die deutsche Finanzverwaltung

Update | Luxemburg/Trier/Koblenz · Im Hickhack um die Besteuerung von Überstunden deutscher Grenzgängerinnen und Grenzgänger in Luxemburg hat sich nun die deutsche Finanzverwaltung zu dem Prozedere gemeldet. Was die Behörde dazu sagt.

 Besteuerung von Grenzgänger-Überstunden: Jetzt hat sich das Finanzamt Trier zu dem Sachverhalt geäußert. Foto: dpa

Besteuerung von Grenzgänger-Überstunden: Jetzt hat sich das Finanzamt Trier zu dem Sachverhalt geäußert. Foto: dpa

Foto: dpa-tmn/Tobias Hase

Werden Überstunden deutscher Grenzgängerinnen und Grenzgänger in Luxemburg nun von den deutschen Finanzämtern besteuert oder nicht? Erstmals hat sich nun das Finanzamt Trier nach einer Abstimmung auf Bund-Länder-Ebene dazu geäußert: „An der geltenden Rechtslage hat sich nichts geändert“, heißt es in einer Mitteilung der Trierer Behörde. Demnach fallen bestimmte Einkunftsteile wie auch die Überstundenvergütungen, die „in Luxemburg nicht tatsächlich besteuert werden, unter die sogenannte Rückfallklausel des Doppelbesteuerungsabkommens“ aus dem Juli 2023 mit Luxemburg, heißt es weiter. Und: Die Ausführungen in der Konsultationsvereinbarung vom 11. Januar 2024 zwischen Luxemburg und Deutschland seien „reine Klarstellungen“ zu den Regelungen, die vorher auch gültig gewesen sind. Dies sei nun „explizit zur Vermeidung von Rückfragen“ in die Vereinbarung vom Januar mit aufgenommen worden.