| 14:43 Uhr

Polizei und Rettungswagen mussten ausrücken
Haschischkuchen gegessen: Acht junge Leute müssen ins Krankenhaus

Zuerst Haschichkuchen, dann Krankenhaus: Acht Personen mussten in Zweibrücken nach dem Genuss eines solchen Kuchens ins Krankenhaus...
Zuerst Haschichkuchen, dann Krankenhaus: Acht Personen mussten in Zweibrücken nach dem Genuss eines solchen Kuchens ins Krankenhaus... FOTO: Jam/dpa
Fatales Ende einer Studentenparty: Das Geburtstagsfest endete für acht junge Leute in der Klinik. Schuld daran war ausgerechnet der Geburtstagskuchen...

(red) Es sollte eine schöne Geburtstagsparty werden. So kam ein 22-jähriger Student aus Zweibrücken am Dienstagabend auf die Idee, einen Kuchen in seiner Küche zu backen. Als besondere Zugabe gab er in den Teig mehrere Gramm Haschisch. Gemeinsam mit weiteren jungen Leuten im Alter von 20 bis 25 Jahren wurde der Kuchen gebacken.


Nachdem der Kuchen aus dem Backofen geholt und erkaltet war wurde er probiert. Kurze Zeit nach dem Essen wurde es den Beteiligten derart schlecht, dass sie sich übergeben mussten. Nachdem auch noch Schweißausbrüche, starkes Zittern und Kreislaufprobleme hinzu kamen rief man um Hilfe. Mit einem Aufgebot an Rettungswagen und mehreren Notärzten wurden 8 junge Leute aus der Wohnung des Studenten in die umliegenden Krankenhäuser Zweibrücken, Pirmasens, Homburg und Neunkirchen gefahren.



Glücklicherweise zeigten sich keine lebensbedrohlichen Anzeichen, jedoch wurden alle acht Personen stationär aufgenommen. Die Polizei fand in der Wohnung des 22-Jährigen außer den Kuchenresten eine Haschischpfeife und andere Utensilien vor.