26 Mal zu Einsätzen gerufen

26 Mal zu Einsätzen gerufen

Beckingen. Nach seinem seinem Bericht gehören 39 Aktive, 17 Jugendwehrmitglieder und 14 Alterskameraden der Wehr an. 23 Ausbildungstermine zur praktischen und theoretischen Schulung fanden statt, zudem wurden verschiedene Lehrgänge auf Gemeindeebene und an der Landesfeuerwehrschule besucht. Zu 26 Einsätzen wurde die Wehr alarmiert und hat dafür 756 Stunden geleistet

Beckingen. Nach seinem seinem Bericht gehören 39 Aktive, 17 Jugendwehrmitglieder und 14 Alterskameraden der Wehr an. 23 Ausbildungstermine zur praktischen und theoretischen Schulung fanden statt, zudem wurden verschiedene Lehrgänge auf Gemeindeebene und an der Landesfeuerwehrschule besucht. Zu 26 Einsätzen wurde die Wehr alarmiert und hat dafür 756 Stunden geleistet. Besonders schwierig waren die Löscharbeiten bei den Großbränden von Gebäuden in Haustadt und in der Marzellusstraße, die in einer Bildpräsentation dargestellt wurden. Sicherheits- und Ordnungsdienste wurden bei vielen Veranstaltungen geleistet. Weitere Aktionen waren eine Frühjahrswanderung, ein Gaudischwimmen, die Kirmesveranstaltung, eine Fahrt nach München sowie die Abholung des neuen Tanklöschfahrzeuges. Jugendfeuerwehrbetreuer Helmut Groß jr. berichtete über den Feuerwehrnachwuchs, der sehr rege war. Zu dessen Aktivitäten gehörten neben Übungen und Unterrichten unter anderem die Teilnahme an den Wettkämpfen um den Wehrführerpokal, den man gewann, eine Bootsübung auf der Saar, eine Übung mit einem Spezialanhänger der Dillinger Hütte zur Brandbekämpfung mit Feuerlöschern, der Erwerb der Leistungsspange und ein gespielter Berufsfeuerwehrtag, bei dem die Jugendlichen abwechslungsreiche 24 Stunden erlebten. "Es war ein super gelungener Tag, der wiederholt werden soll", meinten die Teilnehmer. Das Jahresprogramm 2009 sieht für die Jugendfeuerwehr eine Funkübung mit dem DLRG, einen Grill- und Bootstag an der Mosel, die Teilnahme am Seifenkistenrennen sowie dem gemeinsamen Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Gemeinde und die Verteidigung des Wehrführerpokals vor. Nach dem Bericht des Atemschutzleiters Frank Dittert wurden im Jahr 2008 in der Atemschutzwerkstatt insgesamt 465 Stunden erbracht, worin auch außer den Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten auch 85 Stunden für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger und 20 Stunden für die Begleitung bei Belastungsübungen enthalten sind. In der Atemschutzwerkstatt wurden 548 Masken gereinigt und 625 Atemluftflaschen gefüllt. Der zweite Gemeindebeigeordnete Axel Jungmann überbrachte die Grüße der Gemeinde und dankte für die Tätigkeit. "Die Berichte haben einen enormen Aufwand gezeigt. Die Arbeit der Feuerwehr wird im Gemeinderat anerkannt. Er ist bemüht, den hohen Standart zu halten und zu verbessern", erklärte er. Den Dank der Wehrführung überbrachte der stellvertretende Wehrführer Bernhard Ludwig. Kreisbrandinspekteur Stefan Buchmann lobte die Ausbildung. Die Zahl der Aktiven müsste im Hinblick auf das Problem der Tagesbereitschaft noch höher werden. "Die Einsätze werden immer komplizierter", sagte Buchmann und wies auf den hohen Aufwand beim Wohnhausbrand im Dezember hin. Der KBI dankte den Wehrleuten für ihrer Arbeit und der Gemeinde für die gute Ausstattung der Wehr. Dankesworte sprach auch Ortsvorsteher Thomas Collmann, der letztmalig in dieser Funktion dabei war. "Ich konnte mich immer auf euch verlassen", betonte er. Drei Jugendliche wurden dann offiziell in die aktive Wehr übernommen sowie Ehrungen und Beförderungen (siehe Infos) ausgesprochen. "Der Löschbezirk Beckingen ist auf einem guten Weg", befand Ehrenlöschbezirksführer Helmut Groß sen. Am 4./5. April diesen Jahres wird das 135jährige Bestehen der Wehr mit Einsegnung des neuen Tanklöschfahrzeuges gefeiert. Am Rahmenprogramm wird noch gearbeitet. "Die Arbeit der Feuerwehr wird im Beckinger Gemeinderat anerkannt."Axel Jungmann

Auf einen BlickMit einer Florianstatue wurden geehrt: Hauptbrandmeister Harald Dusek, Kassierer Klaus Schumacher, Schriftführer Peter Riga und Ortsvorsteher Thomas Collmamn. Befördert wurden: Helmut Groß jr. (Hauptlöschmeister), Kai Kallmeyer (Oberlöschmeister), Manfred Gergen und Michael Hecker (Löschmeister), Hassan Güner (Oberfeuerwehrmann). nb