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Schneller zum Bier, aber wegen Umbau keine Eisdiele

Schneller zum Bier, aber wegen Umbau keine Eisdiele

Der Valentins-Biergarten wird am 1. Mai mit einer verbesserten Ausschankstelle eröffnen. Im Sommer soll der Umbau der ehemaligen Campingplatz-Gaststätte zu einem bayerischen Wirtshaus beginnen.

Passt ein Spielplatz zum Biergarten? Roland Zadra war erst skeptisch. Doch er sei hervorragend angenommen worden. Foto: pma Foto: pma

Die Zweibrücker haben den Biergarten an der Schließ angenommen. Das hat der Betreiber Roland Zadra nicht nur am Geschäft festgestellt: "Wenn man in die Gesichter der Gäste geschaut hat, hat man die Freude gesehen." Das freue dann auch den Gastronomen. Und vor allem "macht es Mut", den Biergarten weiter zu entwickeln.

Dazu gehört auch die Verbesserung der Ausgabestelle für Speisen und Getränke. Nicht nur Gäste hätten darauf aufmerksam gemacht. "Das haben wir auch selbst bemerkt", sagt Zadra. So standen Gäste, die nur ein Bier wollten, in der langen Reihe der Menschen, die neben einem Getränk auch etwas zum Essen holten. "Das wird sich ändern." In der am 1. Mai beginnenden Biergartensaison wird die Ausgabestelle etwas größer und es werden drei Kassen eingerichtet. Damit können die Gäste, die nur was zum Trinken oder die, die nur was zum Essen holen, schneller wieder zurück auf ihren Platz.

Es gebe zwar noch das ein oder andere Detail zu klären, sagt Zadra. "Aber es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass die Arbeit bis zur Saisoneröffnung erledigt ist."

Vor gut drei Jahren hatte Werner Marx, Geschäftsführer der Stadt-Tochter Gewobau, angekündigt, auf dem Campingplatz einen großen bayerischen Biergarten einzurichten. Vor zwei Jahren begannen die Umbauarbeiten. Vor einem Jahr pachtete die Parkbrauerei den Biergarten, mit Zadra als Betreiber. Am 1. Mai 2014 wurde er eröffnet.

"In der Kürze der Zeit haben wir das Optimale herausgeholt", findet Zadra. Bestätigt sieht er sich durch die Besucherzahl im Sommer. "In den Biergarten kommen alle Altersklassen und aus allen Gruppen der Bevölkerung", freut sich Zadra. Der Biergarten habe sich zur "guten Stube" der Stadt entwickelt. Das sei beachtenswert, weil das Vorhaben auch skeptisch betrachtet worden sei. Skeptisch war Zadra auch wegen des Spielplatzes. "Aber nach den ersten Wochen haben mich die spielenden Kinder überzeugt, dass der Spielplatz ein unverzichtbarer Teil des gesamten Freizeitparks an der Schließ ist." Dazu gehöre das Ferienhaus, der Biergarten, der Spielplatz, der Minigolfplatz. Und spätestens im kommenden Jahr auch eine Gaststätte. Wie bereits bei der Eröffnung angekündigt, soll die frühere Gaststätte am Campingplatz zu einem "bayerischen Wirtshaus, das zu dem bayerischen Biergarten passt", umgebaut werden. Dazu seien noch mehr Fragen zu klären, sagt Zadra. Im Sommer soll mit dem Umbau begonnen werden. Deshalb gibt es in diesem Jahr keine Eisdiele. Mit dem Wirtshaus mit Außenbestuhlung werde der Biergartenbetrieb wetterunabhängiger. "Damit gibt es für die Spaziergänger auch bei regnerischem Wetter im Sommer eine Anlaufstelle." Mit dem Wirtshaus gebe es in diesem Bereich künftig einen Ganzjahresbetrieb. Zadra: "Das wird ein Aushängeschild für die Stadt." Abschließende Pläne könne er so wenig vorlegen wie Investitionskosten, sagt Zadra.