Spiel, Satz und Spaß

Beim TC Althornbach konnten in einem Feriencamp junge Tennis-Cracks schon einmal in den Sport hineinschnuppern. Trainer wie Rainer Bouquet unterstützten die Kinder und Jugendlichen dabei.

. Aufschlag, Volley, Schmetterball. Immer wieder üben der zehnjährige Max und seine beiden Freundinnen Mia (acht) und Ella (neun) diese Grundschläge im Tennis. Tipps und motivierende Worte kommen dabei von Trainer Rainer Bouquet. Mit Spaß und Elan gehen die drei Tennis-Sprösslinge zu Werke und freuen sich über jeden Fortschritt in ihrem Spiel. Seit über 30 Jahren ist Bouquet schon Trainer beim Tennis-Club in Althornbach (TCA).

Das Tennisferiencamp, an dem in diesem Jahr 20 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren teilnehmen, betreut er beinahe genauso lange. "Bestimmt schon über 20 Jahre", hat der staatlich geprüfte Tennislehrer und B-Trainer des Deutschen Tennis Bundes das Zählen mittlerweile eingestellt.

Viel wichtiger ist für ihn, in der letzten Woche der großen Schulferien, die Kameradschaft zwischen den jüngeren und älteren Spielern und Spielerinnen zu verfestigen. Denn eigentlich ist die Teilnahme am Camp zwar auch für Nichtmitglieder möglich, "jedoch sollte man Tennisspielen können und nicht zum ersten Mal den Schläger in der Hand halten", informiert Bouquet.

Darum halten sich in der Regel nur Vereinsspieler des TCA während der fünf Tage auf dem Gelände auf. Zirka 50 Mitglieder im Jugendbereich hat der Club momentan. Die gilt es nicht nur zu fördern, sondern auch bei der Stange zu halten und soziale Aspekte zu vermitteln. "Tennis ist wie Klavierspielen. Da reicht reines Talent nicht aus. Man muss immer wieder Abläufe trainieren, Schläge verbessern oder an der Beinarbeit zu feilen. Es bringt nichts, mal zu trainieren und dann wochen- oder monatelang zu pausieren."

Darum legt man beim TCA so viel Wert auf den Zusammenhalt. Die Verpflegung kommt im übrigen vom selbstbetreuten Clubheim und ist mit gemeinsamem Essen ein ebenso fester Gemeinschaftspunkt.

Die Trainingswoche an sich ist natürlich von Einheiten auf den fünf Sandplätzen geprägt. Taktik, Technik und tennisspezifisches Koordinationstraining für das Einzel- und Doppelspiel werden in 20 Stunden geschult. Das ist ideal, um die Älteren mit den zusätzlichen Trainingseinheiten in der Ferienwoche auf den Rundenbetrieb einzustellen. Unterstützt wird der Tennislehrer von mehreren Co-Trainern, die aus Spielern der Ersten Damen- und Herrenmannschaft bestehen.

Mit den 20 Teilnehmern, die sich auf die fünf Plätze ideal verteilen lassen, ist das Camp gut ausgelastet. Abseits von "Serve" und "Volley" unternehmen die einzelnen Gruppen viele weitere gemeinschaftsfördernde Dinge. "Eine Radtour, die sehr schön war, haben wir gemacht und wir waren ein leckeres Eis essen", verrät Mia beispielsweise. Am Donnerstagabend wurden alle schließlich mit einem Lagerfeuer und großem Grillfest auf den Abschlusstag vorbereitet. Wer mochte, der durfte auf dem Vereinsgelände die Nacht sogar im Zelt verbringen.