Neue Bauplätze am Bohnrech

Contwig setzt weiter auf seine ´gute Infrastruktur. Neben dem geplanten Aldi-Markt soll es in diesem Jahr vor allem auch wieder Grundstücke für Bauwillige geben. Im Frühjahr wird zudem ein neuer Maibaum die Ortsmitte zieren.

Das wohl größte Projekt in Contwig wird in diesem Jahr die weitere Erschließung des Baugebiets am Bohnrech sein. "Die Nachfrage nach Grundstücken ist bei uns ungebremst", berichtet Ortsbürgermeister Karlheinz Bärmann, der in diesem Zusammenhang auf die gute Infrastruktur des Dorfes verweist. So gibt es in der Gemeinde am Schwarzbach Kindergärten, Schulen, eine gute Verkehrsanbindung, Lebensmittelmärkte und ein breit gefächertes Freizeitangebot der zahlreichen Vereine. Das Baugebiet "Am Bohnrech" gibt es schon seit fast 40 Jahren. Nach dem ersten und zweiten Bauabschnitt soll nun ein weiterer erfolgen. Vorgesehen sind 81 Bauplätze. In einem ersten Teil sollen vorerst einmal 43 ausgewiesen werden.

Als einen weiteren Meilenstein bezüglich der Infrastruktur sieht Bärmann den künftigen Aldi-Markt. Mit diesem werde das bisherige Angebot an Einkaufsmöglichkeiten ergänzt. Bei dem Markt handele es sich um einen der modernsten, den es dann in der Region geben werde. In Frühjahr wird es auch einen neuen Maibaum geben, der dann die Ortsmitte ziert. Hierfür würden auch die Zunftschilder ausgetauscht, an denen nach rund 20 Jahren der Zahn der Zeit genagt habe.

Saniert werden soll auch die Fußgängerbrücke über den Schwarzbach im Freizeitgebiet. Für den Kindergarten in Stambach sei ein Sonnenschutz vorgesehen. Über 5000 Euro will die Gemeinde zudem für neue Spielgeräte auf den Spielplätzen des Ortes investieren. Am Herzen liegt dem Ortsbürgermeister auch der Straßenausbau im Dorf. Hierfür sei vor einem Jahr die Finanzierung über wiederkehrende Beiträge eingeführt worden. Die Blumenstraße sei bereits fertig, der Ausbau der Schulstraße im vollen Gange und der Dellenweg sowie die Fasanenstraße geplant.

In Stambach soll in Kürze auch die Versorgung mit schnellem Internet durch die Firma Inexio realisiert werden. Bärmann verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass diese im übrigen Teil der Gemeinde schon vor einiger Zeit von der Telekom im Rahmen eines Pilotprojektes mit VDSL erfolgt sei. Hier können bis zu 50 Megabits im Downstream und elf Megabits im Upstream erreicht werden.