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Ein Jahr Wohlfühlschule mit kleinen Macken

Ein Jahr Wohlfühlschule mit kleinen Macken

Wallhalben. Freitag, letzter Schultag im Monat Oktober, der sich für die Wallhalber Grundschüler noch einmal von der "goldenen Seite" präsentiert. Die Sonne scheint

Wallhalben. Freitag, letzter Schultag im Monat Oktober, der sich für die Wallhalber Grundschüler noch einmal von der "goldenen Seite" präsentiert. Die Sonne scheint. Würde sie noch tiefer stehen und direkt ins Klassenzimmer von Tina Nitschke und ihren 19 Zweitklässler scheinen, dann würden darauf die Jalousien an den strahlendurchfluteten Fenstern reagieren und eine Abschirmung bewirken. So jedenfalls sieht das die Technik vor."Aber alles ist da noch nicht so geregelt, wie es sein soll", stellen die beiden Lehrerinnen Tina Nitschke und Katja Tangermann unisono fest. Natürlich sei es phantastisch, in neuen Schulräumen zu unterrichten, die farbenfroh gestaltet, lichtdurchflutet und gleichmäßig temperiert konzipiert sind. In die während den Pausen frische Luft mit viel Sauerstoff "gepustet" wird, damit Kinder auch nach drei Schulstunden noch voll aufnahmefähig sind. Aber derzeit folge die sehr diffizile Technik doch noch nicht ganz den Programmen, die sie eigentlich unsichtbar und ohne Menschenhand steuern sollen. Da stimmt auch Verbandsbürgermeister Berthold Martin zu und hat eine plausible Erklärung parat. Viel eingebaute Technik sei "ferngesteuert" machbar und so vorgesehen. Um jedoch diese absoluten Feinheiten und Möglichkeiten auszuschöpfen, seien Computer unerlässlich. Martin: "Wir bekamen aber erst vor wenigen Tagen einen entsprechend leistungsfähigen Internetanschluss für unsere Wohlfühlgrundschule. Bisher mussten wir über eine Handsteuerung versuchen, die Dinge so zu steuern, wie das für die Schüler und das Lehrpersonal das Beste ist. Das wird in aller Bandbreite künftig der Kollege Computer übernehmen, den entsprechende Spezialisten steuern und überwachen. Wir haben damit extra ein Unternehmen, die Firma energieControll beauftragt, die das für uns erledigt." In der Winterzeit des letzten Jahres konnten die Verantwortlichen bereits viel Einstellungserfahrung sammeln. Jetzt, mit der absoluten Computersteuerung sollen auch die letzten Probleme zur Zufriedenheit aller gelöst werden. Sobald die letzten Feinheiten auf den Weg gebracht, dann hat die Schule ihren Namen "Wohlfühlschule" vollauf verdient, da sind sich Schüler und Lehrer einig. cos