Nach Angriffen auf die Ukraine Saarländischer Karnevalsverband sagt Veranstaltungen ab

Saarlouis · Einige Karnevalsveranstaltungen sind bereits abgesagt. Die nächsten werden nun folgen. Nach den Angriffen auf die Ukraine hat der Saarländische Karnevalsverband über das weitere Vorgehen entschieden.

Saarland: Karnevalsverband sagt Veranstaltungen aufgrund von Ukraine-Krieg ab
Foto: dpa/Felix Kästle

Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Deshalb wurden die Karnevalsveranstaltungen in einigen Städten und Gemeinden im Saarland bereits abgesagt. Auch der Verband Saarländischer Karnevalsvereine (VSK) hat sich in einer Sitzung zu diesem Schritt entschieden. „Unsere Veranstaltung, das Prinzentreffen in St. Barbara am kommenden Sonntag, hat unser Verband abgesagt“, berichtet der VSK-Vorsitzende Hans-Werner Strauß der SZ. „In Anbetracht der erschreckenden Ereignisse hat sich das Präsidium des Verband Saarländischer Karnevalsvereine darauf verständigt, uneingeschränkte Solidarität mit den Menschen der Ukraine zu zeigen (...) Unter diesem Aspekt empfehlen wir unseren Vereinen, von öffentlichen Veranstaltungen und Feiern Abstand zu nehmen“, heißt es in der Pressemitteilung des VSK. 

Das gilt auch für den „stehenden Faasendumzug“ am Samstagnachmittag, den 26. Februar, in St. Barbara in Wallerfangen: Am Freitag wurde auch dieser abgesagt. „Der Vorstand und der Verein haben gemeinsam entschieden, dass der Umzug aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden wird“, sagt Ute Klösel, Präsidentin der veranstaltenden Hanseberger Erdbeernarren aus St. Barbara. Der Kinder-Maskenball am Sonntag, den 27. Februar, werde jedoch ausgetragen. „Wir sind der Meinung, dass die Kinder unter Corona genug gelitten haben“, erklärt Klösel.

Die regionalen Vereine können unabhängig vom Verband entscheiden, wie sie mit der Situation umgehen.

(bel)