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Ex-Chefs von Hooters zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt

Saarbrücken. Wolfgang Ihl

. Wegen Insolvenzverschleppung hat das Landgericht die beiden Ex-Chefs der Hooters Schnellrestaurants in Deutschland zu Bewährungsstrafen von 18 sowie zehn Monaten verurteilt. Die 42 und 44 Jahre alten Geschäftsleute aus dem Saarland hatten das Konzept von Hooters - knapp bekleidete Frauen verkaufen Hamburger - in den USA kennen gelernt und wollten es ab 2005 in Deutschland zum Erfolg führen. Aber ihr Konstrukt aus einer Muttergesellschaft mit vielen Töchtern war nach Feststellung der Richter von Anfang an nicht ausreichend mit dem Kapital bereitwilliger Anleger unterlegt und arbeitete nicht Kosten deckend. Am Ende stand im Jahr 2010 ein Schuldenberg von etwa 12 Millionen Euro.