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"Wir sind dann mal oben"

Koblenz. Freiburgs Trainer Robin Dutt streifte das T-Shirt über: "Wir sind dann mal oben" verkündeten die roten Aufstiegs-Hemden, nachdem der SC gestern den Sprung in die Fußball-Bundesliga perfekt gemacht hatte. Mit dem 5:2 (2:2) bei der TuS Koblenz und dank Schützenhilfe der Konkurrenz sicherte sich Freiburg drei Spiele vor Schluss die Zweitliga-Meisterschaft

Koblenz. Freiburgs Trainer Robin Dutt streifte das T-Shirt über: "Wir sind dann mal oben" verkündeten die roten Aufstiegs-Hemden, nachdem der SC gestern den Sprung in die Fußball-Bundesliga perfekt gemacht hatte. Mit dem 5:2 (2:2) bei der TuS Koblenz und dank Schützenhilfe der Konkurrenz sicherte sich Freiburg drei Spiele vor Schluss die Zweitliga-Meisterschaft. "Wir haben es verdient. Mannschaft, Trainer, Umfeld haben hart für den Erfolg gearbeitet", sagte Mittelfeldspieler Ivica Banovic. Vor 11 305 Zuschauern traf Zoltan Stieber in der 2. Minute für Koblenz. Der Ex-Saarbrücker Jonathan Jäger (6. Minute) und Heiko Butscher (15.) schossen den Spitzenreiter in Führung, Emmanuel Krontiris glich (33.) aus, ehe Tommy Bechmann (60.), Idrissou (74.) und Witali Rodionow (85.) den Sack zumachten. Mit dem souveränen Marsch in Liga eins tritt Dutt aus dem Schatten des Freiburger Dauer-Trainers Volker Finke. Der hatte den SC 1993 erstmals in die Bundesliga geführt und mit einer Multi-Kulti-Truppe den Einzug in den Uefa-Pokal geschafft. Zwei Mal gelang in der 16-jährigen Ära Finke nach dem Abstieg die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Nach dem dritten Abstieg 2005 musste Freiburg vier Jahre warten, ehe der vor zwei Jahren trotz Querelen als Finke-Nachfolger installierte Dutt nun für einen neuerlichen Höhenflug sorgte. Keine Feierlaune gab's im Topspiel und 253. Franken-Derby zwischen der Spvgg. Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg, das 1:1 (0:0) endete. Dario Vidosic traf für die Gäste (47.), Stefan Reisinger glich aus (57.). "60 bis 70 Prozent Leistung - das geht nicht", schimpfte der Mainzer Trainer Jörn Andersen nach dem 0:2 (0:1) beim FC St. Pauli. Alexander Ludwig traf (31./63.) und ließ Andersen kochen: "Das war deutlich zu wenig. Wir sind dank des Remis im Franken-Derby mit einem blauen Auge davongekommen." dpa