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Fußball-WM in Russland
Perus Nationaltrainer dankt den Kapitänen der Gegner

Saransk. Perus Nationaltrainer Ricardo Gareca hat sich kurz vor dem WM-Start für die große Unterstützung im Kampf um die Spielberechtigung von Kapitän Paolo Guerrero bedankt. „Diese Unterstützung ist der Grund dafür, dass Paolo heute hier bei uns ist.

Das zeigt die Solidarität im Fußball“, sagte Gareca einen Tag vor Perus erstem Gruppenspiel gegen Dänemark an diesem Samstag (18 Uhr/ZDF) in Saransk.


Guerrero, ehemaliger Bundesliga-Spieler des FC Bayern und des Hamburger SV, war nach einer positiven Dopingprobe zunächst für die WM gesperrt worden. Sogar die Kapitäne der drei Gruppengegner Dänemark, Frankreich und Australien hatten sich daraufhin in einem offenen Brief für einen WM-Start des 34-Jährigen eingesetzt. Am 31. Mai, vier Tage vor Bekanntgabe des WM-Kaders, war Guerreros Sperre vom Schweizer Bundesgericht ausgesetzt worden.

Guerreros fehlende Spielpraxis mache ihm keine Sorgen, sagte Gareca: „Paolo ist sehr, sehr fit. Was auch immer vorher war, jetzt trainiert er auf einem hohen Niveau. Er ist bereit, er ist wirklich bereit.“ Die Peruaner nehmen erstmals seit 36 Jahren wieder an einer WM teil.