Heißer Endspurt in der Kreisliga Bliestal

Kreisliga : Heißer Endspurt in der Kreisliga Bliestal

Der SV Kirkel und die SG Ommersheim-Erfweiler-Ehlingen kämpfen in der Fußball-Kreisliga A Bliestal um den direkten Aufstieg. Ein Fernduell wird entscheiden.

Der SV Kirkel und die SG Ommersheim-Erfweiler-Ehlingen haben die bisherige Saison in der Fußball-Kreisliga A Bliestal dominiert. Vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag um 15 Uhr führen die Kirkeler (68 Punkte) ganz knapp vor der SG (67) die Tabelle an. Ansonsten kommt keine andere Mannschaft mehr für die Meisterschaft oder Relegationsrang zwei in Frage. Der Ligaprimus muss zum Abschluss beim amtierenden Meister der Kreisliga A Saarpfalz, SSV Wellesweiler, antreten. Die SSV wird die Saison auf Rang sechs beenden. Zeitgleich muss die SG beim bereits feststehenden Tabellenvierten DJK St. Ingbert Farbe bekennen. Sowohl die Kirkeler, die im Vorjahr in der Aufstiregsrelegation gescheitert waren, als auch die SG stehen also noch einmal vor unangenehmen Auswärtsaufgaben. Am vergangenen Wochenende war Wellesweiler aus personellen Gründen nicht in Ommersheim angetreten. „Dieses Mal wollen sie antreten. Für mich ist das etwas eine Wettbewerbsverzerrung“, sagt Kirkels Trainer Patrik Severin. Schließlich hätte es bei einem Antreten von Wellesweiler beispielsweise zu Roten Karten für beide Mannschaften kommen können. Und diese Spieler würden dann zum Saisonfinale fehlen. Sein Lob geht in diesem Zusammenhang an den SV Alschbach. „Die hatten vor dem Spiel bei uns ebenfalls personelle Probleme, haben aber die Zweite abgesagt, um mit der Ersten antreten zu können – so sollte es immer sein“, meint der Kirkeler Trainer.

Seiner Zweiten würde am Sonntag bereits ein Punkt ausreichen, um als Erster durchs Ziel zu gehen. Somit ist sogar eine Doppelmeisterschaft des SV Kirkel möglich. Bei Kirkels Erster werden in Wellesweiler definitiv Florian Waidner (Handbruch) sowie Philip Schwartz (Leisten-OP) ausfallen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kapitän Frederik Brill, der sich bei einem Arbeitsunfall am Knie verletzt hat, und Fabian Wachter (muskuläre Probleme). „Wir haben in St. Ingbert etwas gutzumachen“, betont SG-Spielertrainer Sascha Theis. Er erinnert sich nur ungern an die 2:3-Hinspielniederlage gegen die DJK zurück. „Sollte Kirkel ein Ausrutscher unterlaufen, wollen wir zur Stelle sein. Unsere Jungs sind heiß auf das Spiel, werden den Gegner aber nicht unterschätzen“, erklärt der SG-Coach. Ein Aufstieg sei für den Verein sportlich und wirtschaftlich äußerst wichtig. „Im Falle eines Nichtaufstiegs bricht hier aber auch nichts auseinander“, sagt Theis.

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