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Fußball-Bezirksliga: Schwemlingen-Ballern mit Enzweiler aus der Krise

Fußball-Bezirksliga : Mit Enzweiler aus der Krise

Seit Dennis Enzweiler das Traineramt übernommen hat, läuft es beim Fußball-Bezirksligisten SV Schwemlingen-Ballern wieder besser. Vom letzten Platz ging es in der Tabelle hoch auf Rang 14. Der Trainer ist vom Ligaverbleib überzeugt.

Der SV Schwemlingen-Ballern durchlebt in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern schwere Zeiten. Die Erwartungen, die man im Sommer an die neue Saison hatte, wurden um Längen verfehlt. Mit 14 Punkten aus 16 Spielen dümpelt die Mannschaft auf dem 14. Tabellenplatz herum – einem Abstiegsplatz.

Doch der Verein um den Vorsitzenden Otto Homrighause hat schon vor einigen Wochen reagiert. „Wir mussten in der Sommerpause improvisieren. Trainer Patrick Paulus, der uns schon zugesagt hatte, sprang kurzfristig ab, sodass wir ohne Trainer dastanden. Deshalb gestaltete sich die Spielersuche auch schwierig“, erzählt Homrighause. Man kam überein, dass die Spieler Björn Erben und Dominik Wilhelm das Team als Spielertrainer leiten sollten. Eine Entscheidung, die aus der Not geboren war und nicht den erhofften Erfolg brachte.

So lag die Mannschaft, die über durchaus gute Einzelspieler verfügt, die mannschaftliche Geschlossenheit jedoch ab und an vermissen lässt, nach zehn Spielen mit vier Punkten am Tabellenende. „Da war es Zeit zu handeln. Wir haben dann Dennis Enzweiler verpflichtet – und mit ihm ging es aufwärts. Er holte in den sieben Spielen, für die er verantwortlich zeichnet, zehn Punkte. Der Aufwärtstrend ist ganz klar erkennbar“, sagt der Vorsitzende, der dieses Amt schon 20 Jahre ausübt.

Das zarte Pflänzlein Aufwärtstrend soll natürlich nach der Winterpause anhalten. Dafür will sich der Verein in der Winterpause verstärken und auf dem Spielermarkt aktiv werden. „Wir sind in der Lage zu reagieren und werden tätig, wenn sich die Chance ergibt und der Spieler zu uns passt“, sagt Homrighause.

Dennis Enzweiler, der schon als Spieler in Schwemlingen aktiv war und zuletzt beim 1. FC Fitten und bis Ende August beim SV Menningen als Trainer arbeitete, stellte nach der Amtsübernahme das System um. „Wir spielen jetzt im Drei-Fünf-Zwei-System. Damit kam die Truppe von Anfang an gut klar, wir stehen vor allem in der Defensive sicherer“, sagt der 37-Jährige, der klarstellt, dass für ihn nur die Zukunft zählt. „Was vorher war, ist vorbei, darauf hatte ich keinen Einfluss“, so der neue Trainer, der fest vom Ligaverbleib seiner Mannschaft überzeugt ist. „Allerdings müssen wir uns stabilisieren. Beispielsweise führen wir in Beckingen mit 2:1 zur Pause und gehen am Ende mit 3:9 unter. Da müssen wir noch viel arbeiten – und das werden wir tun.“

Richtig rund läuft es bei der SG dagegen in Sachen Jugendfußball. Da wimmelt es auf dem Platz von jungen Fußballern. „Die Jugend ist ein starkes Standbein des Clubs. Wir haben engagierte Jugendtrainer – und die Eltern ziehen auch gut mit“, meint Homrighause abschließend.