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„Das Einzige, was ich meiner Elf vorwerfen kann, ist die Ausbeute“

Völklingen. Der 1. FC Saarbrücken ist in der Fußball-Regionalliga auf Rang zwei geklettert. Nach dem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Wormatia Worms war die Stimmung prima. Wermutstropfen: Der FCS ließ wieder viele gute Torchancen aus. Patric Cordier

Die Stimmung nach dem 2:0 (1:0)-Heimsieg des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken gegen Wormatia Worms passte in die laue Sommernacht am vergangenen Freitag. "Einfach super", sagte Abwehrchef Peter Chrappan, der mit den Saarbrückern Tabellenplatz zwei belegt: "Wir haben nach der 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart II die richtige Reaktion gezeigt, klasse gespielt und viele Chancen erarbeitet". Doch da liegt das Problem des 1. FC Saarbrücken : Er kann seine vielen Tormöglichkeiten selten in Zählbares ummünzen. "Das Einzige, was ich meiner Elf am heutigen Tag vorwerfen kann, ist die Ausbeute. Wir hätten uns gerade bei diesen Temperaturen früher belohnen müssen", sagte denn auch Trainer Dirk Lottner.



Schnelles Kurzpass-Spiel

Mit schnellem Kurzpass-Spiel kombinierte sich Lottners Mannschaft am Freitagabend vor 2601 Zuschauern im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen bei tropischen Temperaturen immer wieder bis vor das Wormser Tor. "Ich bin froh, dass das Wetter für uns keine Rolle gespielt hat. Wir haben den Aufwand von Beginn an nicht davon abhängig gemacht", erklärte der FCS-Trainer. Doch über die Torlinie wollte der Ball aus dem Spiel heraus einfach nicht.

Es hätte 4:0 oder gar 5:0 zur Pause stehen müssen, doch es traf nur Manuel Zeitz. Und zwar passenderweise in der 36. Minute vom Elfmeterpunkt - nach einem Foul von Wormatia-Torwart Steve Kroll an Saarbrückens Stürmer Patrick Schmidt.

Schmidt war es auch, der in der 51. Minute nach Zuspiel von Alexandre Mendy zum 2:0-Endstand traf. Es war Schmidts viertes Tor im fünften Saisonspiel. Dass Schmidts Kaltschnäuzigkeit sich mit der Laufarbeit und Zweikampfstärke seines Sturmpartners Kevin Behrens ergänzt, ist eine der zentralen Stärken des Saarbrücker Angriffs, der bereits morgen um 19 Uhr in der Partie bei Astoria Walldorf seine Stärke wieder unter Beweis stellen muss.