Viel Rhythmus und Klang-Ästhetik

Viel Rhythmus und Klang-Ästhetik

Eppelborn. Unter dem Titel "Eppelborner Musikgeschichte - Dynamik, Rhythmus und Klang-Ästhetik" wird eindrucksvoll von den Anfängen der Hausmusik bis hin zum 110. Geburtstag des Instrumentalvereins Eppelborn, aber auch den weiteren musikalischen Entwicklungen in der Gemeinde, berichtet

Eppelborn. Unter dem Titel "Eppelborner Musikgeschichte - Dynamik, Rhythmus und Klang-Ästhetik" wird eindrucksvoll von den Anfängen der Hausmusik bis hin zum 110. Geburtstag des Instrumentalvereins Eppelborn, aber auch den weiteren musikalischen Entwicklungen in der Gemeinde, berichtet. Nachdem seit 1997 die Ausstellung, die gemeinsam von Ortsrat und Förderkreis Heimatkunde und Denkmalspflege veranstaltet wird, in der Sparkasse beheimatet war, ist man nun aufgrund von Umbauarbeiten erstmals im Big Eppel zu Gast. Der Schirmherr, Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz ist zugleich Hausherr.Lutz zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung ebenso erfreut über den großen Besucherandrang wie Ortsvorsteher Berthold Schmitt. "Es ist eine runde Sache. Viele werden sich in dieser historischen Ausstellung, die sehr gut gelungen ist, wiederfinden", sagte Lutz. Sehr viel Arbeit hatten im Vorfeld die Helfer des Förderkreises Heimatkunde, galt es doch, die zahlreichen Bilder zusammenzutragen, in mühevoller Kleinarbeit zu bearbeiten und schließlich mit den entsprechenden Texten zu versehen. Man sei im Vorfeld der Ausstellung bei den Bürgern auf die Suche nach alten Fotografien gegangen, "und wir waren erstaunt, was sich da alles in Schuhkartons finden ließ. Zahlreiche, sehr interessante Bilddokumente kamen da zum Vorschein", erläuterte Reinhold Bost, Vorsitzender des Förderkreis Heimatkunde.

Er nahm die Gäste der Vernissage mit auf eine Reise durch die Musikgeschichte, die eng verknüpft ist mit Bergbau und Hüttenarbeit, mit den beiden Weltkriegen, aber auch mit dem Aufschwung in den 50er Jahren. Bost dankte insbesondere Nathalie Schmidt, einer jungen Eppelborner Bürgerin, die ihre Examensarbeit, die sich mit der Eppelborner Musikgeschichte befasst, für die Vorbereitung der Ausstellung sehr gerne zur Verfügung gestellt hat. cim