Tageskliniken der SHG feierten gemeinsam in St. Wendel Jubiläu

Gemeinsam gefeiert : Partystimmung auf dem Hospitalhof

20 Jahre St. Wendel, 30 Jahre in Saarbrücken: Schönbach-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie feierte ein doppeltes Jubiläum.

(red) Ein doppeltes Jubiläum feierte die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik der Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) bei ihrem  Sommerfest. Denn die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in St. Wendel besteht seit nunmehr 20 Jahren, die Tagesklinik in Saarbrücken-Schönbach sogar seit 30. Gefeiert wurde gemeinsam in St. Wendel. Hier hat die Tagesklinik vor fünf Jahren im Hospitalhof einen Neubau bezogen – mit hellen, freundlichen Räumen und viel Platz zum Bewegen an der frischen Luft.

„Etwa sieben bis neun Wochen halten sich die kleinen Patienten in der St. Wendeler Tagesklinik auf“, berichtet SHG-Sprecher Fred Eric Schmitt. „Rund 20 Mitarbeiter arbeiten täglich von 8 bis 16 Uhr mit den zehn Kindern. Teilweise werden die Kinder in Kleingruppen in der Klinikschule unterrichtet, teilweise nehmen sie via Smartboard am Unterricht ihrer Schule teil.“

„Das Schöne ist, dass wir in unseren Tageskliniken gemeindenah arbeiten können und so einen engen Kontakt zur Familie halten“, erläutert Kinder- und Jugendpsychiatrie-Chefärztin Professor Doktor Eva Möhler. SHG-Geschäftsführer Bernd Mege lobte die Einbettung der Tagesklinik in die schöne Landschaft des St. Wendeler Landes. Denn die Wertschätzung für Patienten und Mitarbeiter drücke sich auch in einem angenehmen Umfeld aus. Mege bedankte sich ausdrücklich bei den verschiedenen Teams, die sich um das Wohl der Kinder kümmern: „Ich nehme immer wieder wahr, dass man in der ganzen Bundesrepublik bewundernd auf uns schaut.“ Dies bestätigte auch die leitende Psychologin der Klinik, Andrea Dixius. „Wir sind weit über die Grenzen hinaus bekannt für unsere kreative und vielfältige Therapie.“

Das Sommerfest-Angebot wartete mit vielerlei Aktivitäten auf. Da konnte man sich Specksteinanhänger schleifen oder beim „Hyper Grand Prix“ im Viererteam Slalom fahren. Eine Kostprobe kreativer Freizeitgestaltung gaben Patienten im Teenageralter: Gemeinsam mit Markus Trennheuser hatten sie Rap-Songs geschrieben. In denen berichteten sie eindrucksvoll von erlebter Einsamkeit und anderen Themen, die ihnen auf der Seele brennen.

Blumen gab es auch, die überreichten Chris (7) und John-Leon (8). „Wir sagen damit einmal Danke für die Wertschätzung, die uns entgegengebracht wird und die permanente Unterstützung“, sagte Christoph Larsson, der pädagogische Leiter der Tagesklinik. Dann wurde gefeiert mit Musik im Festzelt, aufgelegt von DJ Felix.

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