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Keine Sternsinger an den Haustürenin St. Wendel

In Corona-Zeiten : Sternsinger in St. Wendel bleiben dieses Jahr stumm

Kein Singen, kein Weihrauch, keine Kreidebotschaft über den Haustüren: Die Sternsinger werden in diesem Jahr im Landkreis St. Wendel nicht überall zu den Menschen nach Hause kommen. Coronabedingt.

Lediglich in einigen Orten werden die Sternsinger  – wenn es möglich ist – von Haus zu Haus ziehen und Spendentüten einwerfen. Geplant ist das beispielsweise in der Pfarreiengemeinschaft Nonnweiler. Die anderen Pfarreiengemeinschaften setzen eigene Varianten um.

Pfarreiengemeinschaft St. Wendel legt die Spendentütchen und den Aufkleber „20*C+M+B*21“ für die Türen und Wohnungen der Häuser den Pfarrbriefen bei und in den Kirchen aus. Diese Tütchen können mit einer Spende in den Sakristeien der Kirchen, im Zentralbüro an der Wendelins-Basilika oder im Pfarrbüro in Bliesen abgegeben werden. Den Gottesdienst an diesem Dreikönigstag, 6. Januar, sowie die Gottesdienste am 9./10. Januar werden Sternsinger mitgestalten und am Ende um Gaben bitten.

In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Thema „Kindern Halt geben. Kinder helfen Kindern“. Das dafür bestimmte Land ist die Ukraine. Dort finden viele Väter und Mütter keine Arbeit und müssen ins Ausland, um Geld für ihre Familie zu verdienen, heißt es von seiten der Pfarreiengemeinschaft. Die Kinder sehen ihre Eltern oft monatelang nicht und sollen mit der Sternsinger-Aktion nun unterstützt werden. In den zurückliegenden Jahren haben die Sternsinger in St. Wendel durchschnittlich 20 000 Euro gesammelt, indem sie von Haus zu Haus gegangen sind.

> Ein weiterer Bericht, wie die Aktion in den anderen Pfarreiengemeinschaften organisiert wird, folgt.