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Richtfest für die neue Sporthalle

Richtfest für die neue Sporthalle

Derzeit entsteht in Erbach eine neue Sport- und Spielhalle mit einer Zuschauertribüne. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 6,5 Millionen Euro. Am Freitag wurde in der Drei-Feld-Halle Richtfest gefeiert.

Für die Gemeinschaftsschule Homburg II an der "Sandrennbahn" sowie die Sportvereine aus Erbach entsteht derzeit eine neue Sport- und Spielhalle mit einer Zuschauertribüne. Die Kosten belaufen sich auf 6,5 Millionen Euro. 3,5 Millionen übernimmt das Land, 750 00 Euro die Stadt und der Rest kommt vom Saarpfalz-Kreis. Am Freitag wurde in der Drei-Feld-Halle Richtfest gefeiert. "Das ist ein guter Tag und ein wichtiges Zeichen für den größten Stadtteil", betonte Landrat Clemens Lindemann. Die vielfältig nutzbare Halle sei nicht nur für die Gemeinschaftsschule "ein wichtiger Meilenstein", auch für viele Erbacher Vereine sei die Benutzung der Halle eine deutliche Verbesserung ihrer Situation.

Mit 6,5 Millionen Euro habe man für den Stadtteil Erbach auch eine wichtige Investition in die Infrastruktur des Stadtteils geleistet. Mit der Einweihung der neuen Sport- und Spielhalle rechnet er in den Sommerferien, so dass die Halle im neuen Schuljahr 2014/2015 allen Schülern sowie den Vereinen zur Verfügung steht. Mit dem Hallenneubau habe der Kreis als Schulträger einen wichtigen Beitrag für Erbach, für die Schule und die Vereine geleistet. Der Beigeordnete der Stadt Homburg, Rüdiger Schneidewind, sprach angesichts der sehr großen Nachfrage nach Hallenzeiten von "einer absolut notwendigen Halle". Sie habe die Baumaßnahme von der Planung an verfolgt, dankte die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Homburg II, Sabine Bleyer, ihrem Vorgänger Karl-Peter Ranker, der sich mit Leib und Seele für einen Neubau der Halle eingesetzt habe. Ihr Dank galt allen Arbeitern, welche in zwei Schichten und teilweise bei Flutlicht gearbeitet haben, um dieses beeindruckende Bauwerk zu errichten. "Die Halle ist für uns ein elementar wichtiges Gebäude, das wir für unseren Sportunterricht brauchen", stellte Bleyer heraus. Wegen der maroden alten Halle und dem damit verbundenen Abriss sei kein geregelter Sportunterricht möglich gewesen. Trotzdem sei es ihrem Stellvertreter Bernd Jähn gelungen, mit der Einrichtung eines Fitnessraums und eines Tanzraums für ein wenig sportliche Betätigung der Schüler zu sorgen, so Bleyer. Der traditionelle Richtspruch wurde - verbunden mit einem Gläschen Wein und dem Zerschmettern eines Glases - von Dachdeckermeister Erich Klöckner vorgenommen. Für die musikalische und tänzerische Umrahmung sorgten Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule.