1. Saarland

Scheckübergabe als nächster Schritt zur neuen Sporthalle

Scheckübergabe als nächster Schritt zur neuen Sporthalle

Nachdem die alte Turnhalle für nicht mehr sanierungsfähig beurteilt wurde, bauen die Erbacher derzeit an einer neuen Sport- und Spielstätte der Gemeinschaftsschule an der Sandrennbahn. Kosten liegen bei 6,5 Millionen Euro.

. Für die Gemeinschaftsschule an der Sandrennbahn sowie für die Homburger Sportvereine wird derzeit in Erbach eine neue Drei-Feld-Sport- und Spielhalle mit Zuschauertribüne gebaut. Zu den geplanten Baukosten von 6,5 Millionen Euro hat Innenministerin Monika Bachmann zwei Millionen bewilligt und weitere 1,5 Millionen Euro zugesagt. Bei ihrem Besuch gestern an der Baustelle in Erbach überreichte sie einen Bewilligungsbescheid in Höhe von zwei Millionen Euro an Landrat Clemens Lindemann und den Homburger Oberbürgermeister Karlheinz Schöner.

Mit dem Aufbringen des Daches auf den Rohbau ist im Dezember zu rechnen, die Fertigstellung ist für Juni 2014 vorgesehen. Sportministerin Bachmann hob bei der Übergabe auf die Bedeutung des Projektes für den Schul- und Vereinssport, aber auch auf die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Saarpfalz-Kreis und der Kreisstadt Homburg hervor: "Eine sinnvolle Lösung". Es sei ihr ein großes Anliegen, dass im Saarland ein breites Angebot von Sportstätten für vielfältige sportliche Betätigungen vorgehalten werde. Schul-, Vereins- und Individualsport seien "wichtige Grundpfeiler für die Gesunderhaltung in jedem Lebensalter". Besonders überzeugt von dem Projekt sei sie, weil es in Kooperation zwischen Kreis und Stadt verwirklicht werde. Der Neubau der Sport- und Spielhalle an der Sandrennbahn komme sowohl der Stadt als Sportgemeinschaft als auch der Gemeinschaftsschule zugute, erklärte Landrat Lindemann. Nachdem sich die Sanierung der alten Sporthalle als unwirtschaftlich erwiesen habe, der Bedarf an Hallenplatz aber weiterhin vorhanden sei, habe man sich im Rahmen der interkommunalen Kooperation für den Neubau einer abteilbaren Sport- und Spielhalle entschieden, meinten Landrat und Oberbürgermeister gemeinsam.

Um die Kosten von 6,5 Millionen Euro finanzieren zu können, hatten sich die beiden Kooperationspartner wegen finanzieller Unterstützung an das Innenministerium gewandt. Dieses sagte einen Zuschuss in Höhe von 3,5 Millionen Euro aus Mitteln des Ausgleichsstockes zu, weil die Baumaßnahme im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt wird. Der Neubau sei "ein wichtiges Zeichen für den größten Homburger Stadtteil", betonte Oberbürgermeister Schöner. Mit dem Bau der kleinen Sporthalle an der Erbacher Luitpoldschule, welche bald eröffnet wird, sei der Sportunterricht für die Schülerinnen und Schüler in Erbach auch künftig gewährleistet.

Neben den drei abteilbaren Spielfeldern entstehen im Erdgeschoss Umkleidekabinen und verschiedene Sportgeräteräume für Vereine, wie die Ringer der KSG 08 Erbach oder die Tischtennisfreunde Homburg-Erbach, aber auch für die Nachmittagsbetreuung der Schule. Im Obergeschoss wird eine Tribüne mit 312 Zuschauerplätzen errichtet.