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Ergebnisse der Kommunalwahl im Kreis St. Wendel

Bürger haben Stimmen abgegeben : So liefen die Kommunalwahlen

SPD hat in drei Räten die Nase vorn, CDU verliert absolute Mehrheit im Kreistag.

In Namborn hat die CDU die Gemeinderatswahl klar gewonnen und kommt auf 41,5 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wird die Freie Liste mit 27,8 Prozent. Auf lediglich 22,6 Prozent kommt die SPD. Die Linke erhält 8,2 Prozent der Wählerstimmen. Insgesamt 4120 von 5901 wahlberechtigten Nambornern haben bei der Gemeinderatswahl gevotet (69,8 Prozent).

Leichte Gewinne für die CDU, Verluste für die SPD: So sieht die Situation in der Gemeinde Nohfelden aus. Bei einer Wahlbeteiligung von 75,1 Prozent entfielen 47,4 Prozent der Stimmen auf die CDU, 35,2 Prozent auf die SPD, 4,8 auf die UBNN, 4,5 Prozent auf die Freie Liste Nohfelden, 4,1 auf Bündnis 90/Die Grünen und 4,0 Prozent auf die Linke.

Die Sozialdemokraten haben in der Gemeinde Nonnweiler 51,2 Prozent der Stimmen erhalten. Zweitstärkste Kraft wird die CDU mit 42,5 Prozent. Die Grünen kassierten 6,3 Prozent der Stimmen. Insgesamt 5323 von 7103 Wahlberechtigten haben bei der Gemeinderatswahl ihr Kreuz gesetzt (74,9 Prozent).

10 043 Wahlberechtigte waren in der Gemeinde Tholey dazu aufgerufen, über die Zusammensetzung des Gemeinderates abzustimmen. Das beste Ergebnis erzielten die Christdemokraten mit 61,7 Prozent der Stimmen. Damit bleiben sie stärkste Fraktion im Gemeinderat. Die SPD erhielt 24 Prozent der Stimmen, die Grünen kamen auf 8,5 Prozent, die Linke auf 5,8.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen haben sich in Marpingen die CDU und die SPD geliefert. Bei der Gemeinderatswahl erreichten die Sozialdemokraten 46,7 Prozent der Stimmen. Die Christdemokraten kamen auf 41 Prozent. Drittstärkste Kraft werden die Grünen. Sie konnten sieben Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Für die Linke voteten 5,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,3 Prozent.

Trotz einem Minus von 8,6 Prozent konnte die CDU im St. Wendeler Stadtrat mit 54,2 Prozent die absolute Mehrheit verteidigen. Die SPD kommt nur noch auf 21,5 Prozent, die Linke auf 4,9. Erstmals im Stadtrat vertreten ist die AfD mit 6,1 Prozent. Die Grünen kommen auf 9,2, die FDP holte 4,1 Prozent der Wählerstimmen.

Drei Parteien stellen weiterhin den Gemeinderat in Oberthal. Die Mehrheit behält die CDU mit 54,1 Prozent der Stimmen. Die SPD kam lediglich auf 38,6 Prozent, verliert somit 2,2 Prozent und auch einen Sitz im Rat. Statt wie bisher elf sind es nur noch zehn. Diesen frei gewordenen Platz sichert sich Die Linke. Sie kommt auf 7,3 Prozent der Stimmen, hat künftig statt einem zwei Sitze im Gremium. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,6 Prozent.

Die SPD bleibt die stärkste Kraft im Freisener Gemeinderat.  Laut vorläufigem Ergebnis liegt sie bei  48,3 Prozent.  Die CDU kommt auf 36,4 Prozent.  Gewinner dieser Wahl sind die Freien Wähler.  Sie legten nochmal um rund fünf Prozentpunkte zu und kommen auf 15,3 Prozent.

Für die 50-Prozent-Marke hat es nicht mehr gereicht. Trotzdem ist die CDU die bei weitem stärkste Kraft im neuen Kreistag. 48,3 Prozent der Wähler stimmten für sie. Die anderen Parteien: SPD: 26,6, Grüne: 7.8, AfD: 6,0, Linke: 4,6, Freie Wähler: 4,3 und FDP: 2,4 Prozent.