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Gemeinderat
Land fordert Rückzahlung von Zuschuss für Krippenbau

Wallerfangen. Die Gemeinde Wallerfangen muss den Zuschuss des Landes zu ihrem Krippenneubau auf der Adolphshöhe in Wallerfangen zurückzahlen. Die 2014 eröffnete Kinderkrippe war nur wenige Wochen geöffnet und steht seitdem wegen Schadstoffbelastungen (PVOC) in der Raumluft leer. Mit dem Architekt der Einrichtung liegt die Gemeinde im Rechtsstreit; ein gerichtlich bestelltes Gutachten steht noch aus. Abhängig von diesem soll über den Abriss oder den Neubau der inzwischen komplett entkernten Krippe entschieden werden. Von Nicole Bastong

Insgesamt kostete der Bau bisher 1,7 Millionen Euro; die Landesförderung von rund einer Million Euro muss die Gemeinde nun rückerstatten. Dies geht nur über einen Investitionskredit, den sie aufnehmen muss. Darüber entschied einstimmig in der jüngsten Sitzung der Gemeinderat. Gleichzeitig beschloss der Rat einstimmig einen Nachtragshaushalt für 2017.



Außerdem entschied der Rat einstimmig über die Anpassung der Gebühren für den Anschluss von Grundstücken an die gemeindliche Entwässerungsanlage. Auf Grund der Gebührenkalkulation könne die Kanalgebühr laut der Berechnungen des Kämmerers gesenkt werden, und zwar um 0,21 Euro auf 4,39 Euro pro Kubikmeter.

Weiterhin beschloss der Rat einstimmig den Wirtschaftsplan 2018 sowie die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 des Eigenbetriebes Abwasserwerk durch einen externen Prüfer.