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Schuhsammelaktion
Alte Schuhe erfüllen einen guten Zweck

Die Schuhsammler bei der Aktion (von links): Ramona Trotzki, Simon Hilker und Beate Haben von der Kolpingfamilie Schmelz St. Marien.
Die Schuhsammler bei der Aktion (von links): Ramona Trotzki, Simon Hilker und Beate Haben von der Kolpingfamilie Schmelz St. Marien. FOTO: Hilker
Schmelz. Die Kolpingfamilie beteiligt sich in Schmelz an der bundesweiten Schuhsammelaktion „Mein Schuh tut gut!“

() „Mein Schuh tut gut!“ Unter diesem Motto lief die Schuh-Aktion 2016 in ganz Deutschland. Insgesamt wurden 238 749 Paar Schuhe gesammelt, davon 411 Paar in Schmelz-Außen. Der Gesamterlös belief sich auf 73 596,98 Euro.



Auch in diesem Jahr findet eine bundesweite Schuhsammelaktion „Mein Schuh tut gut!“ zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung statt, an der sich die Kolpingfamilie Schmelz St. Marien in Kooperation mit dem Kinderhaus St. Josef Schmelz-Außen auch wieder beteiligt.

Fast jeder hat zu Hause Schuhe, die nicht mehr getragen werden. Schuhe, die nicht kaputt sind, gehören auf keinen Fall in die Mülltonne. Die Kolpingfamilie Schmelz St. Marien sammelt gebrauchte, gut erhaltene Schuhe. Zum Außener Adventsmarkt am Samstag, 9. Dezember, startet die Aktion. In der Zeit von 14.30 bis 19 Uhr können Schuhe im Pfarrheim St. Marien Schmelz-Außen, Marienstraße 15, am Stand der Kolpingfamilie abgeben werden. Da die Schuhe noch weitergetragen werden sollen, ist es wichtig, dass sie paarweise verbunden und nicht beschädigt oder verschmutzt sind.

Aber auch Briefmarken, Brillen und Mobiltelefone können abgegeben werden. Angenommen werden ausschließlich Handys/Smartphones, Ladegeräte und Akkus, diese müssen nicht funktionsfähig sein. Ab Montag, 11. Dezember, können Schuhe im Kinderhaus St. Josef Schmelz-Außen, Marienstraße 26, in der Zeit von 8 bis 17 Uhr abgegeben werden.

Nach Abschluss der Aktion werden die Schuhe in Sortierwerken der Kolping Recycling GmbH sortiert und vermarktet. Sommerschuhe gehen zum Beispiel nach Afrika, Winterstiefel in die kalten Regionen der Welt. In den Empfängerländern existieren keine Schuhhersteller. Mit den gespendeten Schuhen werden Händlerfamilien bei der Sicherung ihres Einkommens unterstützt und Käufern wird ermöglicht, gute und günstige Schuhe zu erhalten.