Lebach schmettert Eintracht Frankfurt aus der Halle

Lebach schmettert Eintracht Frankfurt aus der Halle

Die Volleyballerinnen des TV Lebach haben sich am Samstag mit dem 3:1-Heimsieg (25:19, 25:15, 23:25, 25:23) gegen Eintracht Frankfurt endgültig in der Spitzengruppe der Regionalliga Südwest festgesetzt.

Erwartet hatten die rund 100 Zuschauer in der Sporthalle Lebach das nicht unbedingt. Mit Sophia Ewen, Anita Nawrat, Kerstin Schenke und Nathalie Dier fehlten im Duell mit dem Titelanwärter gleich vier Leistungsträgerinnen und selbst TVL-Trainer Philipp Betz wäre beim Blick auf die leer gefegte Ersatzbank vorher mit einem Punkt, also einer 2:3-Niederlage, zufrieden gewesen. Doch sein Team wollte mehr. Ergänzt mit den Jugendspielerinnen Jule Kaiser und Helena Heinrich spielte die Heimmannschaft selbstbewusst auf und sicherte sich den ersten Satz überraschend klar. Ähnlich verblüffend war die Aufholjagd im zweiten Durchgang, als Lebach von einer Angaben-Serie ausgeknockt schien, mit 6:13 hinten lag und sich dank der druckvollen Aufschläge von Julia Hoffmann zurückkämpfte. Mit 25:15 ging auch der zweite Satz an den TVL. Der dritte Durchgang ging hauchdünn mit 25:23 an die Hessinnen, die auch im vierten Satz nie aufgaben. Mit drei Assen in Folge sorgte TV-Mittelblockerin Linda Kutsch schließlich für drei Matchbälle, von denen der dritte saß. Ein Angabe-Fehler der Gäste machte den 25:23-Satz-Erfolg und den 3:1-Sieg der Lebacher perfekt.

Nun ist erstmal Pause bis zum 9. November. Dann steht für Lebach die Partie beim aktuellen Tabellenführer Bad Vilbel an. Und vielleicht kann die Mannschaft dann ja wieder für eine Überraschung sorgen.

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