Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 21:14 Uhr

UNsere Woche
Ein Satz sagt mehr als tausend Worte

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Kurz und knapp. Oder auch: Bitte auf den Punkt. Die Mär von der besinnlichen Zeit verhindert nicht, dass on- und offline um Antworten ohne Umschweife gebeten würde, wenn die Festtagsumfragen gestartet werden. Na, das dürfte Medienleuten doch keine Probleme bereiten, oder?

Denkste. Habe gerade eine Übersicht über Ausführungen gelesen, die Deutschlands Top-Manager von Verlagen und Sendern zur Perspektive 2018 gemacht haben. Vorgabe war „ein Satz“. Bisher dachten wir ja immer: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Stimmt, aber ein Satz kann das annähernd auch. Die vielen Männer aus den höchsten Chefetagen (nur eine Frau war dabei) haben’s bewiesen. Einschübe und dreifache Nebensätze, Strichpunkt oder auch Semikolon – also: „;“ – im Mehrfachpack und sogar mehrere Punkte kommen zu Ehren. Dabei dürfte rein rechnerisch das Satzschlusszeichen bei Einsatz-Antworten doch nur einmal vorkommen. In Ordnung, sind eben Künstler, die da oben, können sich nicht mit so profanen Vorgaben abgeben.

Was uns das lehrt? Fasse dich kurz, wenn’s gewünscht wird. So in etwa: Frohe Weihnachten!