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Die Nacht der langen Messer an der Grenze

Die Nacht der langen Messer an der Grenze

Merzig. Zahlreiche Neuerungen erhöhen die Attraktivität der 42. ADAC-Saarland-Rallye, die vom 20. bis 22. September in den Gemeinden Merzig, Beckingen, Mettlach, Perl, Losheim, Lebach und Dillingen stattfindet. Neben der neuen Wertungsprüfung Merchinger Berg, die von Hargarten nach Merchingen führt, wird es dabei als Höhepunkt wieder eine richtige Nachtetappe geben

Merzig. Zahlreiche Neuerungen erhöhen die Attraktivität der 42. ADAC-Saarland-Rallye, die vom 20. bis 22. September in den Gemeinden Merzig, Beckingen, Mettlach, Perl, Losheim, Lebach und Dillingen stattfindet. Neben der neuen Wertungsprüfung Merchinger Berg, die von Hargarten nach Merchingen führt, wird es dabei als Höhepunkt wieder eine richtige Nachtetappe geben.Nach dem Start am Freitagabend (17.30 Uhr, Dillinger Lokschuppen) stehen für die Teams zwei Prüfungen im Programm, die jeweils zwei Mal gefahren werden. Dazu zählt der Klassiker "Steine an der Grenze", der im Dreiländereck liegt, sowie der zuschauerfreundliche Stadtrundkurs in Lebach (18 und 20.30 Uhr). Weiteres Zuschauer-Highlight ist der Dillinger Rundkurs, der als Finale der "Saarland" am Samstag um 17 und 19 Uhr gefahren wird.

Rund 70 Fahrzeuge, die aus Deutschland, Frankreich und Benelux kommen, werden am Start erwartet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Teilnehmer der deutschen Rallye-Meisterschaft. Mit einem kräftigen Punktevorsprung von 68 Zählern kommen dabei Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (Stuttgart) mit ihrem allradgetriebenen Skoda Fabia S2000 ins Saarland. Sie können bei dem Rennen bereits vorzeitig den Titelgewinn einfahren.

Besonderes Rallyeflair entsteht bei vielen Fans bei Nachtprüfungen. Geradezu legendär ist "die Nacht der langen Messer", die es früher bei der Rallye Monte Carlo gab. Und auch bei der Saarland-Rallye gab es vor allem in den 80er Jahren spektakuläre Nachtprüfungen. "Wir möchten gerne dieses Flair wieder aufgreifen und unseren Rallyefans etwas Besonderes bieten", berichtet Karl-Heinz Finkler, Gesamtleiter und stellvertretender Vorsitzender des ADAC Saarland. "Gerade bei der Wertungsprüfung ,Steine an der Grenze' genießen die Fans eine besondere Atmosphäre, da die Fahrzeuge oft über längere Passagen zu sehen und zu hören sind", sagt Finkler. Die Wertungsprüfung startet um 19.13 Uhr und um 21.50 Uhr. Der Zuschauerrundkurs in Lebach steht um 18 Uhr und um 20.30 Uhr an. Am Samstagvormittag werden je zwei Mal die Traditionsprüfungen "Wahlener Platte" (von Wahlen nach Rimlingen), "Lebacher Land" (von und nach Aschbach) und Golocher Wald (von Landsweiler nach Saarwellingen) gefahren.

Herausforderung "Lebacher Land"

"Besonders die Wertungsprüfung ,Lebacher Land' wird dabei die Fahrer wieder besonders herausfordern, da diese Prüfung einen Schotteranteil von 45 Prozent hat", sagt Rallyeleiter Thomas Krisam. Interessant für alle Zuschauer ist zudem auch der Servicepark, der sich wie in den Jahren zuvor um den Dillinger Lokschuppen gruppiert. red