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Oberliga-Basketball
Bous geht mit einem Polster ins Rückspiel

SG-Spieler Stefan Grimm (Mitte) beim Wurf. Sein Mannschaftskollege Frank Heckert (rechts) hält ihm den Rücken frei.
SG-Spieler Stefan Grimm (Mitte) beim Wurf. Sein Mannschaftskollege Frank Heckert (rechts) hält ihm den Rücken frei. FOTO: Ruppenthal
Bous. Viermaliger Verletzungsschock und ein 14-Punkte-Polster für die SG Baskets98 Völklingen/BBC Bous. Von David Benedyczuk

Die Ü35-Basketballer der SG Baskets98 Völklingen/BBC Bous machten am Samstag mit einem 69:55 (32:27)-Erfolg über den TuS Treis-Karden den ersten wichtigen Schritt zum Gewinn der Oberliga-Meisterschaft im Bereich der sogenannten Senioren II. Das 14-Punkte-Polster, das die Saarländer aus dem Hinspiel in der Bouser Südwesthalle nun mit ins Rückspiel am 24. Februar um 16 Uhr im Schulzentrum Treis-Karden nehmen, war jedoch teuer erkauft. Bereits in Hälfte eins musste die SG vor etwa 100 Besuchern in Bous zwei Ausfälle hinnehmen. Während Christian Heim den Ball unglücklich auf den Finger bekam, erwischte es Gordon Bittern richtig heftig: Er wurde vom Ellenbogen eines Gästeakteurs im Gesicht getroffen und muss sich wohl die in Mitleidenschaft gezogenen Vorderzähne richten lassen. Damit nicht genug: In Hälfte zwei schied auch Christoph Trapp, der bis dahin fünf Dreier versenkt hatte und am Ende mit 19 Punkten bester Werfer für Völklingen-Bous war, vorzeitig aus. Er knickte um und erlitt wohl einen Bänderanriss. „Christoph war einer der wenigen, die bei uns halbwegs getroffen haben. Durch unsere schwache Wurfquote haben wir einen höheren Sieg verpasst, das muss im Rückspiel besser werden. Dennoch ist es für uns ein annehmbares Ergebnis“, sagte SG-Akteur Gunter Gärtner, der mit 13 Punkten hinter Trapp und Pascal Zimmer (14 Zähler) drittbester Schütze war.


Bei den nur zu sechst angereisten Gästen aus Treis-Karden trafen Pierre Hennerici und Boris Sewenig mit je 16 Punkten am besten. Spielen konnte der Rheinland-Pfalz-Meister dann nur mit fünf Akteuren, weil sich Benjamin Keifenheim beim Warmmachen einen Achillessehnenabriss zuzog. Trotz dieses Schocks lag der TuS nach dem ersten Viertel sogar 14:13 vorne. Danach legte die SG zumindest etwas zu, konnte das Polster fürs Rückspiel nach der 54:40-Führung vor dem Schlussviertel im Endspurt aber nicht mehr ausdehnen.

Sollte die SG Völklingen/Bous auch nach dem Rückspiel vorne liegen, spielt sie Ende März mit Vertretern aus Hessen und Baden-Württemberg um den Südwesttitel und das Ticket fürs Endturnier auf Bundesebene am 16./17. Juni. Aus jedem der vier Regionalliga-Bereiche schaffen je zwei Ü35-Teams den Sprung zum DM-Finale, bei dem diesmal einem Südwestvertreter und somit eventuell der SG die Rolle des Gastgebers obliegt.