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Nachfrage gering: Merzig-Wadern stellt drei Nachtbuslinien ein

Merzig-Wadern. Seit Jahresbeginn sind die Nachtbuslinien N71, N72 und N73 des Landkreises Merzig-Wadern eingestellt. Dies teilt der Landkreis mit. Die letzten Fahrten in Richtung Wadern-Rimlingen, Wadern-Oberlöstern und Wadern-Weierweiler fanden am 30. Dezember, statt. Die vom Land eingerichtete Nachtbuslinie N7 von St

Merzig-Wadern. Seit Jahresbeginn sind die Nachtbuslinien N71, N72 und N73 des Landkreises Merzig-Wadern eingestellt. Dies teilt der Landkreis mit. Die letzten Fahrten in Richtung Wadern-Rimlingen, Wadern-Oberlöstern und Wadern-Weierweiler fanden am 30. Dezember, statt. Die vom Land eingerichtete Nachtbuslinie N7 von St. Wendel nach Wadern und N5 von Saarbrücken über Merzig nach Saarhölzbach verkehren auch im Jahr 2013 weiterhin."Nach einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren wurde aufgrund einer zu geringen Nachfrage beschlossen, die Nachtbuslinien N71, N72 und N73 nicht weiterzuführen", heißt es vom Kreis zu den Gründen für diesen Schritt. Die nun eingestellten Buslinien nutzten im vergangenen Jahr im Durschnitt zwei bis drei Mitfahrer pro Fahrt.


"Nachtschwärmer" mit Wohnsitz im Landkreis Merzig-Wadern, welche einen Anschluss an die von St. Wendel kommende Nachtbuslinie N7 benötigen, müssen sich laut Sprecher zur Weiterfahrt seit Januar ein Jugendtaxi bestellen.

Das Jugendtaxi fährt weiterhin im gesamten Landkreis. Gefördert werden die Heimfahrten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 und 23 Jahren mit erstem Wohnsitz im Grünen Kreis mit einem Zuschuss in Höhe von drei Euro pro Fahrt und pro berechtigte Person, der direkt durch den Taxifahrer vom Fahrpreis abgezogen wird. red



merzig-wadern.de

hintergrund

Der Kreis Merzig-Wadern richtete in einem Pilotprojekt im Juli 2010 in den Gemeinden Losheim am See, Weiskirchen und der Stadt Wadern die drei Nachtbuslinien N71, N72 und N73 ein.

Die Busse sollten den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit der vom Land eingerichteten Nachtbuslinie N7 von St. Wendel nach Wadern unterwegs waren, eine Anschluss- beziehungsweise Weiterfahrmöglichkeit in die jeweiligen Wohnorte im Kreis gewähren. red