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Deutsch-französische Freundschaft pflegen

Kanzler Konrad Adenauer (links) und der französische Staatschef Charles de Gaulle beim Unterzeichnen des Elysée-Vertrages. Foto: Archiv
Kanzler Konrad Adenauer (links) und der französische Staatschef Charles de Gaulle beim Unterzeichnen des Elysée-Vertrages. Foto: Archiv
Hilbringen. Am 22. Januar 1963 wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Elysée-Palast unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten war die Grundlage für fünf Jahrzehnte erfolgreiche europäische Entwicklung

Hilbringen. Am 22. Januar 1963 wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Elysée-Palast unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten war die Grundlage für fünf Jahrzehnte erfolgreiche europäische Entwicklung.Die Christliche Erwachsenenbildung hat in unserer Region stets und durch vielfältige Initiativen die Grundideen der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Inhalten gefüllt. So ist es fast selbstverständlich, dass der CEB-Vorstand beschlossen hat, im Jahr 2013, dem 50-jährigen Jubiläum des Elysée-Vertrages, Frankreich und die Kooperation mit dem Nachbarn in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zustellen.



"Für uns ist dabei wichtig, dass die Menschen Frankreich kennen und erleben lernen, hierzu bieten wir Fahrten und Seminare an. In der direkten, grenznahen Zusammenarbeit mit unseren lothringischen Partnern stehen der Austausch und die direkte Kooperation mit Firmen, Organisationen und Behörden im Vordergrund. So kann die besondere regionale Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zum Ausdruck kommen", so beschreibt CEB-Vorsitzender Gisbert Eisenbarth das Vorhaben.

Das CEB-Programm wendet sich von den ganz Jungen bis hin zu den Älteren. Die Förderung der "Sprache des Nachbarn" im Département Moselle und im Saarland in Kindergärten und Schulen (Écoles maternelles, Kindergärten, Écoles Elémentaires, Grundschulen, Freiwillige Ganztagsschulen) ist eines der besonderen deutsch-französischen Projekte, an dem die CEB seit nunmehr zwölf Jahren aktiv beteiligt ist. Im Rahmen des "Trilingua"-Sprachenprojektes wird es einen Wettbewerb zum Elysée-Jahr geben.

Grundschulen und FGTS-Standorte, unter anderem in Losheim, Merzig und Perl, sind eingeladen, sich mit kreativen Beiträgen zu beteiligen. Darüber hinaus sind Austauschbesuche mit den Partnerschulen in Frankreich im Laufe des Jahres geplant. Zum Abschluss ist ein Partnertreffen bei einem kleinen "Elysee-Fest" in der CEB-Akademie in Hilbringen geplant.

Die Studienreisen und Tagesfahrten werden auch 2013 einen besonderen Frankreichbezug haben. So sind Studienfahrten nach Paris, unter anderem zum Musée d'Orsay oder zum Musée Picasso, sowie eine Seine-Fahrt bis nach Honfleur geplant. Für Gartenfreunde stehen die Schlösser und Gärten im Tal der Saulx oder in Anjoux sowie das elsässische Gartenparadies in Struth und Uttenhofen auf dem Programm. Lothringen sind gleich sieben Fahrten gewidmet: von den Brunnen und Waschhäusern im Tal der Maas bis zu einem Besuch in Szy-Chazelles, dem Ort, in dem der große Europäer Robert Schuman gelebt hat. Ein "Silvester mit Mozart" in Straßburg bildet den Jahresabschluss. Zum Auftakt lädt die CEB zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Die Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten der Landesregierung, Helma Kuhn-Theis, wird die Reihe der CEB-Veranstaltungen im Jubiläumsjahr mit einem Vortrag "50 Jahre Elysée-Vertrag - fünf Jahrzehnte erfolgreiche europäische Zusammenarbeit" eröffnen. Der Jahresauftakt findet am 14. Januar, 18.30 Uhr, in der CEB-Akademie statt. red