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Der Himmel schickt elf Gruppen

Diakon Franz-Josef Dobelmann, Steven Weiß, Veronika Däges und Axel Dossou (von links), hier vor dem Portal der Kirche St. Marien in Dudweiler, machen mit bei der 72-Stunden-Aktion. Foto: ll
Diakon Franz-Josef Dobelmann, Steven Weiß, Veronika Däges und Axel Dossou (von links), hier vor dem Portal der Kirche St. Marien in Dudweiler, machen mit bei der 72-Stunden-Aktion. Foto: ll
Unter dem Motto "Uns schickt der Himmel" starten heute Jugendliche in sieben Bundesländern zur 72-Stunden-Aktion, bei der es gilt, eine bis zum Auftakt geheimgehaltene soziale Aufgabe zu bewältigen. Im Dekanat Sulzbach beteiligen sich elf Gruppen mit zusammen rund 240 Helfern. Von SZ-Redakteur Michael Emmerich

Sulzbachtal/Fischbachtal. Heute um 17.07 Uhr geht's los. Dann beginnt die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In sieben Bundesländern und 14 Bistümern beteiligen sich etwa 2500 Aktionsgruppen mit rund 100 000 Teilnehmern an der Sozialaktion. Alle Gruppen haben bis Sonntag 72 Stunden Zeit, eine soziale, ökologische, interkulturelle oder gemeinnützige Aufgabe in ihrer Umgebung zu lösen.



In Dudweiler, Friedrichsthal, Quierschied und Sulzbach werden die Bürgermeister Punkt 17.07 Uhr die Projektumschläge öffnen und die Aufgaben verkünden. "Im Dekanat Sulzbach gehen elf Gruppen mit zusammen rund 240 Jugendlichen an den Start", sagt Pastoralreferentin Tina Wagner. Sie bildet mit neun Kollegen und Kolleginnen, die sich im Dekanat mit Jugendarbeit beschäftigen, den so genannten Koordinierungskreis. Der hat sich die Aufgaben für die Gruppen aus unserer Region ausgedacht.

Nach Angaben von Tina Wagner und Diakon Franz-Josef Dobelmann machen sich im Stadtbezirk Dudweiler vier Gruppen ans Werk: eine aus der Pfarrei St. Marien in Dudweiler, eine aus der Pfarrei St. Marien in Herrensohr, eine aus den Pfarreien St. Barbara und St. Bonifatius Dudweiler und eine mit Schülern der Mozartschule in Jägersfreude. In Quierschied und Fischbach beteiligen sich vier Gruppen mit insgesamt rund 140 Helfern: zwei unter der Regie der Pfarreiengemeinschaft St. Josef/St. Paul, eine davon in Zusammenarbeit mit der Erweiterten Realschule Quierschied. Hinzu kommen eine Gruppe aus der Pfarrei Maria Himmelfahrt und eine vom Ortsverband der Malteser. Das Teilnehmerfeld im Sulzbach- und Fischbachtal vervollständigen eine Gruppe aus Friedrichsthal, eine aus Sulzbach und Neuweiler sowie eine aus Altenwald und Hühnerfeld. "Die Gruppen sind unterschiedlich groß, zwischen neun und 50 Personen", berichtet Dobelmann.

Welche Aufgaben die Jugendlichen zu lösen haben, wird vor dem Start heute um 17.07 Uhr nicht verraten. Aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, was auf die Gruppen zukommen könnte. Es könnte sich beispielsweise darum handeln, in Altenheimen vorzulesen, den Dorfplatz zu verschönern, eine Zisterne für eine Kapelle anzulegen, einen Spielplatz zu säubern oder Spenden für ein Waisenhaus zu sammeln.