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Stadtplanung: Sorge um „Barock trifft Moderne“

Stadtplanung : Sorge um „Barock trifft Moderne“

„Das Projekt ‚Barock trifft Moderne‘ scheint – was die städtischen Teile angeht – nicht sonderlich glücklich, vielleicht auch nicht ganz professionell zu laufen. Hier fehlt von Seiten der Verwaltungsspitze um Oberbürgermeisterin Britz das Herzblut“, kommentiert Hermann Hoffmann, der baupolitische Sprecher der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion, die jüngsten Meldungen zu Verzögerungen beim Projekt. Hoffmann meint, die jetzt durch die Aufhebung der Ausschreibung bedingte Verzögerung gefährde das Projekt in Gänze.

Der  CDU-Stadtverordnete und Ortsvorsitzende der CDU Alt-Saarbrücken, Sascha Grimm, empfiehlt: „Die Oberbürgermeisterin muss das Projekt jetzt zur Chefsache machen und sich um eine Verlängerung der Finanzierungszusage des Bundes kümmern. Denn woher sollen sonst die notwendigen rund 1,4 Millionen Euro aus den knappen städtischen Investitionsmitteln genommen werden?“ Laut Grimm weiß die CDU „dass weitere 480 000 Euro zusätzlich bereitgestellt werden mussten, weil Maßnahmen, wie Kanäle und die Beleuchtung, nur unzureichend untersucht wurden und zu erheblichen Mehrkosten führten“.  Zunächst habe die Stadtverwaltung nach Auskunft des Finanzdezernenten diese zusätzlichen Mittel nicht bereitstellen und daher die charakteristischen Baumhaine links und rechts der Treppe zum Ludwigsplatz streichen wollen. „Ein Unding“, meint Grimm.

Hoffmann und Grimm sind sich einig: „Die komplette Umsetzung von ‚Barock trifft Moderne‘ muss gewährleistet sein. Weitere Pannen dürfen nicht mehr passieren. Scheibchenweise die Stadtrats- und Ausschussmitglieder mit Mehrkosten und Änderungen zu konfrontieren, ist nicht tragbar.“