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Eine Woche lang
Aktion gegen den Schwerlastverkehr durch Malstatt

Malstatt. Mit einer Aktionswoche will der  Stadtteilverein „Malstatt – gemeinsam stark“ (MaGS)  im Mai gegen den Schwerlastverkehr in der Lebacher Straße protestieren. Und er möchte sich für bessere Radfahrbedingungen dort einsetzen. red

Es gebe bisweilen „lebensgefährliche Überholvorgänge der überörtlichen Brummis“ an Radfahrern vorbei. Die Aktionswoche ist einer der Beschlüsse aus der jüngsten Mitgliederversammlung. Das Engagement für weniger Lastwagen- und für mehr Radverkehr in der Lebacher Straße prägte schon 2018 die MaGS-Aktionen. Hinzu kam der Kampf gegen die „zunehmende Vermüllung im Stadtteil“. Hier sehen die Mitglieder nach Angaben der Vorsitzenden Siegfried Gress und Guido Vogel-Latz viele Herausforderungen: „Neben einer stärkeren Kontrolle und Strafen gegen Müllsünder geht es insbesondere darum, Müll erst gar nicht entstehen zu lassen.“ Einhellig war das Lob für den Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE). „Ohne das Engagement seiner Mitarbeiter sähe es erheblich trostloser im Stadtteil aus. Dies gilt insbesondere für das Untere Malstatt“, schreiben Gress und Vogel-Latz. Der Spaß komme aber auch nicht zu kurz. So will der Stadtteilverein sich weiter für Straßenfeste einsetzen, den Stadtteilgarten aktivieren und Werbung für die „Fête de la musique“ am 21. Juni in der Hochwaldstraße machen.