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Schnelles Internet Glasfaser Breitbandausbau
Schnelles Internet für Riegelsberg

Spatenstich zum Breitbandausbau in Riegelsberg. Im Bild, von links: Kay Fleischmann, Gemeinde Riegelsberg, zuständig für Tiefbau; Jürgen Knipper, Fachbereichsleiter der Gemeinde Riegelsberg; Bürgermeister Klaus Häusle; Bruno Stolz, Regionalmanager der Deutschen Telekom; Enrico Splitt, Bauleitung der Firma Klink, und Hans-Jürgen Naumann, Sachbearbeiter bei der Gemeinde Riegelsberg.
Spatenstich zum Breitbandausbau in Riegelsberg. Im Bild, von links: Kay Fleischmann, Gemeinde Riegelsberg, zuständig für Tiefbau; Jürgen Knipper, Fachbereichsleiter der Gemeinde Riegelsberg; Bürgermeister Klaus Häusle; Bruno Stolz, Regionalmanager der Deutschen Telekom; Enrico Splitt, Bauleitung der Firma Klink, und Hans-Jürgen Naumann, Sachbearbeiter bei der Gemeinde Riegelsberg. FOTO: BeckerBredel
Riegelsberg. Deutsche Telekom gibt Startschuss für Breitbandausbau. Rund elf Kilometer Glasfaser werden verlegt.

Der Ausbau zum schnellen Internet in Riegelsberg hat begonnen. Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) und Bruno Stolz, Regionalmanager der Deutschen Telekom, nahmen am Mittwoch den ersten Spatenstich vor. Rund elf Kilometer Glasfaser werden verlegt, 21 neue Verteiler gesetzt, später werden die Bürger von Bandbreiten bis zu 100 Megabit in der Sekunde profitieren, hieß es bei dem Termin. Das macht Multimedia-Anwendungen möglich. Der Vorwahlbereich 06806 soll in den Genuss dieser schnellen Leitungen kommen. 6500 Haushalte können angeschlossen werden. Mit der neuen Leitungsqualität wird man nach Auskunft der Telekom später nicht nur telefonieren und im Internet surfen können, sondern auch fernsehen oder Videos, Radio oder Musikdienste nutzen können. Beim Datenversand werden 40 Mbit/s möglich sein. Diese Zahl hat Bedeutung für diejenigen, die nicht nur Daten empfangen, sondern auch senden müssen. „Das Verlegen der Glasfaser kostet uns 70 000 Euro pro Kilometer“, sagte Stolz. Die Ansprüche der Bürger würden ständig wachsen, ein schnelles Internet sei wichtig, um als Ort zum Wohnen und Arbeiten attraktiv zu bleiben, betonte Häusle. Nach Ansicht des Bürgermeisters legen gewerbliche und private Anwohner gleichermaßen Wert auf schnelle Leitungen. Die Telekom verspricht, die Tiefbauarbeiten „so anwohnerfreundlich wie möglich“ zu gestalten. Es gebe überschaubare Bauabschnitte, um Beeinträchtigungen gering zu halten.



(bub)