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Jörg Dreistadt tritt Spekulationen um Hochwasser entgegen

Jörg Dreistadt tritt Spekulationen um Hochwasser entgegen

"Das Neubaugebiet am Hirtengraben in Naßweiler ist sicher": Mit dieser Feststellung ist Großrosselns Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD ) am Freitag Spekulationen über eine eventuelle Hochwassergefahr im Ort entgegengetreten.Diese waren von schlagzeilenträchtigen Berichten in französischen Medien ausgelöst worden, die sich mit der Situation im benachbarten Rosbruck beschäftigten: Eine Reihe von Häusern dort sei hochwassergefährdet, weil sie als Folge des Bergbaus vier Meter unter dem Niveau der dort vorbeilaufenden Rossel lägen.

In dem Bereich verläuft auch der so genannte Weihergraben Rosbruck-Naßweiler, und daraus und den Medienberichten zufolge hatten die Warner dann auch eine Bedrohung für das Neubaugebiet in Naßweiler abgeleitet.

Bürgermeister Dreistadt ("die Situation ist auf beiden Seiten bestens bekannt") bestätigte, dass aus Rosbrucker Sicht die Rossel durch Absenkung des Weihergrabens durch den Bergbau um 15 Meter "wie ein Kanal obenauf" ("ähnlich wie in Holland") liege. Die Lage an dieser Stelle werde durch Sensoren und auch durch Begehungen regelmäßig kontrolliert. Im Falle eines mehrtägigen Jahrhundert-Hochwassers im Einzugsgebiet der Rossel könnten besagte Häuser auf französischer Seite tatsächlich unter Wasser stehen. Auf deutscher Seite sei aber dieses Risiko auszuschließen. Denn schon der untere Bereich der Straße am Hirtengraben liege ein gutes Stück über dem kritischen Niveau, so Bürgermeister Dreistadt. Am Hirtengraben in Naßweiler sollen zehn neue Wohnbaustellen entstehen, so die Planung.