Verzweiflung und Liebe

Ganz nah am aktuellen Zeitgeschehen ist die Kinowerkstatt St. Ingbert dieser Tage. Sie zeigt „Dheepan – Dämonen und Wunder“, ein Film, der in Cannes mit der Goldenen Palme belohnt worden ist.

. "Filme von Jacques Audiard sind ungeheuer kraftvoll und intensiv in ihrer Wirkung. Und filmisch sowieso meisterlich: Ein Flüchtlingsdrama zu verbinden mit einer Liebesgeschichte und einem Thriller, damit die Grenzen zwischen klassischer Tragödie und Genrefilm wie beiläufig, wie selbstverständlich zu ignorieren, das ist eine einzigartige, faszinierende Kunst...", so äußert sich Hartwig Tegeler im Deutschlandfunk .

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Freitag, 22. Januar, um 19 Uhr, am Samstag, 23. Januar, um 20 Uhr, am Sonntag, 24. Januar, um 18 Uhr, und am Montag, 25. Januar, um 20 Uhr das Flüchtlingsdrama "Dheepan - Dämonen und Wunder" von Jacques Audiard , das im letzten Jahr die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes gewann. Erzählt wird von der Desillusion im fremden Land, "Dheepan - Dämonen und Wunder" ist aber auch eine rührende Liebesgeschichte, in der zwei einsame Menschen zueinander finden.

"Das brandneue Testament" wurde bei der Weltpremiere auf dem Filmfestival in Cannes 2015 von der internationalen Kritik gefeiert. Für Belgien ist der Spielfilm im Nominierungs-Rennen um den besten nicht-englischsprachigen Film bei den Oscars und ist außerdem als "Beste Komödie" für den Europäischen Filmpreis 2015 nominiert: Zu sehen ist die unglaubliche (neue) Geschichte "Das brandneue Testament" (Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015) weiterhin in der Kinowerkstatt, und zwar am Samstag, 23. Januar, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Januar, um 20 Uhr.

Gott existiert. Er lebt in Brüssel, der Hauptstadt von Belgien. Doch der Allmächtige ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau und Tochter Éa tyrannisiert. Bis Éa die Nase voll hat, sie Gottes alten Computer hackt und mit einer kurzen Botschaft eine Kettenreaktion auslöst . . .

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