In Gedenken an einen großen Star

Der Tod von Sänger und Schauspieler David Bowie geht auch am Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert nicht spurlos vorbei. Sie zeigt am Freitag den Film „Die Reise ins Labyrinth“, in dem Bowie als Koboldkönig erscheint. Außerdem läuft „Dämonen und Wunder – Dheepan“, der Siegerfilm der Cannes-Festspiele von 2015.

Anlässlich des Todes von David Bowie zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert am Freitag, 15. Januar, um 19 Uhr ist Jim Hensons "Die Reise ins Labyrinth " (USA, Großbritannien 1986), Regie: Jim Henson, Musik: Trevor Jones, David Bowie , Darsteller: David Bowie (Jareth, der Koboldkönig), Jennifer Connelly, Toby Froud, Shelley Thompson, Christopher Malcolm, Natalie Finland. Der Film wurde von den Büchern von Maurice Sendak und Lewis Carroll inspiriert, David Bowie spielt die Hauptrolle: Jareth, der Koboldkönig. Die im Film gesungenen Stücke wie Underground, Magic Dance, Chilly Down, As the World Falls Down, Within You stammen von ihm. Sarah ist eine 15-jährige Jugendliche, die sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ungerecht behandelt fühlt und sich daher in eine Fantasie-Welt flüchtet. Eines Tages soll sie als Babysitterin für ihren kleinen Halbbruder Toby agieren. Da Toby quengelt und durch nichts zu beruhigen ist, ist Sarah sehr schnell mit der Situation überfordert, und sie wünscht sich impulsiv, dass Kobolde das Baby holen mögen - was prompt auch wirklich geschieht, was sie kurz danach bereut. Das Baby Toby ist weg, dafür erscheint aber der Koboldkönig Jareth (David Bowie ). Kein Bitten und Betteln hilft, um den Koboldkönig zu überreden, Toby zurückzugeben, doch er lässt ihr 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus seinem von einem riesigen Labyrinth umgebenen Schloss zu befreien. Ansonsten wird Jareth Toby in einen Kobold verwandeln.

Doch in diesem Labyrinth findet Sarah nicht nur Hindernisse, sondern auch neue Freunde.

Die Kinowerkstatt zeigt den Cannes-Siegerfilm 2015 "Dämonen und Wunder - Dheepan" (Frankreich 2015) am Freitag, den 15. Januar, um 21 Uhr, am Sonntag, den 17. Januar, und am Montag, den 18. Januar, jeweils um 20 Uhr. Das politische Flüchtlingsdrama "Dheepan" von Jacques Audiard gewann im letzten Jahr - überraschend - die Goldene Palme auf den 68. Filmfestspielen in Cannes und setzte sich damit gegen 18 weitere Filme durch. Dieses Flüchtlingsdrama erzählt von der Desillusion im fremden Land, ist aber auch eine rührende Liebesgeschichte, in der zwei einsame Menschen zueinanderfinden.

Jake Gyllenhaal (Jury in Cannes): "Im Grunde sind es drei Fremde, die zu einer Familie werden. Man schaut wenige Stunden lang diesen drei Menschen dabei zu, wie sie in ein fremdes Land reisen und sich dort lieben lernen. Ich habe das noch nie in dieser Art und Weise gesehen und denke, dass es wunderbar wäre, wenn das auch im richtigen Leben so möglich wäre." Dheepan (Antonythasan Jesuthasan) verbrennt seine gefallenen Kameraden, zieht sich die Uniform aus und macht Schluss mit dem Bürgerkrieg, Schluss mit den Tamil Tigers. Er kann nicht mehr. Der Krieg, das Gemetzel, die Verluste haben ihn mürbe gemacht.

Yalini (Kalieaswari Srinivasan) will nur noch raus aus Sri Lanka. Nach London zu ihrer Cousine. Im Flüchtlingslager sucht sie ein Kind. Eines, das keiner will. Sie findet Illyaal (Claudine Vinasithamby), ein Waisenkind. Zusammen mit Dheepan werden sie mit Papieren für die Immigration nach Frankreich ausgestattet. Von jetzt an sind sie Vater, Mutter, Tochter und leben als Familie in einem Vorort von Paris.

Zu sehen am Samstag und am Sonntag, den 17. Januar, jeweils um 18 Uhr ist weiter der Film "Das brandneue Testament" (Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015), der neue Film von Jaco Van Dormael. Die Kinowerkstatt zeigt am Samstag um 20 Uhr und am Montag, um 18 Uhr weiterhin den Film "Carol" (Großbritannien, USA, Frankreich 2015). Im Familienkino am Sonntag, den 17. Januar, um 16 Uhr läuft "Rico, Oskar und das Herzgebreche" (Deutschland, 2015).

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