Blick in Klassenräume und Konzept

Auch in diesem Jahr hatte das Leibniz-Gymnasium wieder mögliche künftige Schüler und ihre Eltern zu einem Infotag eingeladen. Diesmal fand das Treffen in den neuen Räumen in der Koelle-Karmann-Straße statt.

"Das Lehrerzimmer sieht ja fast aus wie ein Klassenzimmer", wunderte sich eine Besucherin, als sie am Tag der offenen Tür des Leibniz-Gymnasiums St. Ingbert , Unesco-Projektschule, einen Blick in den Aufenthaltsbereich des Kollegiums warf. Eine so zweckmäßige Ausstattung wie die, die sie vorfand, hatte sie wohl nicht erwartet. Dennoch stellte sie fest, dass sich das Kollegium in den neuen Räumen in der Koelle-Karmann-Straße offensichtlich ausgesprochen wohlfühlt. Erneut präsentierte sich das Leibniz-Gymnasium seinen potenziellen neuen Fünftklässlern, deren Eltern und auch einer interessierten Öffentlichkeit in dem neuen Gebäudekomplex der Schule.

Diesmal konnte auch der vollständig renovierte Altbau, zusammen mit dem Mensa-Gebäude, der ehemaligen Turnhalle des Leibniz-Gymnasiums, in Augenschein genommen werden. Das lockte auch viele "Ehemalige" an, die sich wie alle Besucher von dem besonderen Charme des Altbaus beeindrucken ließen. Darüber hinaus präsentierte sich die Schule in all ihrer Vielfalt. Zunächst konnten die kleinen Gäste in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch, Erdkunde und Naturwissenschaften den Unterricht der aktuellen fünften Klassen besuchen. Währenddessen ließen sich ihre Eltern von der Schulleitung über Stundentafeln, Zweigwahl, Klassenarbeiten, die Unesco-Arbeit, Zusatzangebote wie Berufsberatung und vieles mehr informieren. Danach konnten sich die Besucher in verschiedenen Räumen über Arbeitsgemeinschaften, Projektarbeit, den Förderverein der Schule, die Arbeit der Schoolworkerin, die Schulbuchausleihe und alles, was das Leibniz-Gymnasium in dem Bereich zu bieten hat, einen Überblick verschaffen.

Parcours in der Turnhalle

Die Schülerfirma Innogrün bot im Foyer ihre Produkte an, die Freiwillige Ganztagsschule erklärte ihre Angebote und bei den Schulsanitätern - in Kooperation mit den Maltesern - konnte man einen Eindruck davon bekommen, was in einem Notfall getan werden muss und kann. Viel Betrieb herrschte in der neuen Turnhalle, in der die Sportlehrer der Schule einen Parcours aufgebaut hatten, den das eine oder andere Kind unter Anleitung und Hilfestellung vieler älterer Schüler und Schülerinnen bestimmt mehrmals durchlief, so viel Spaß machte es. Man konnte aber auch den Kindern der Musikklassen und des Schulorchesters beim Musizieren zuhören. Oder man besuchte die verschiedenen Fachrichtungen, die sich ebenfalls mit unterschiedlichen Aktionen wie Filmen, dem ein oder anderen Quiz oder - typisch französisch - dem Backen von Crepes präsentierten. Schließlich lernt man in den Fremdsprachen nicht nur die Sprache eines Landes, sondern auch einiges über die dortige Lebensart. Im Fach Französisch ist es außerdem möglich, an der Schule DELF-Prüfungen zu machen und damit ein außerschulisches Zertifikat zu erwerben.

Viele fleißige Helfer

Die Physiker und Chemiker hatten ebenfalls viele Besucher, denn auch hier konnte man selbst aktiv werden. Wenn man zwischen all diesen Angeboten das Bedürfnis verspürte, sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ein kleines bisschen auszuruhen - kein Problem, auch hier konnte natürlich Abhilfe geschaffen werden. Viele fleißige Helfer - Schülerinnen und Schüler , aber auch die Lehrerinnen und Lehrer - sorgten dafür, dass der Tag der offenen Tür am St. Ingberter Leibniz-Gymnasium einen reibungslosen Verlauf nahm. "Ob die Schüler wohl wissen, wie gut sie es in diesen Gebäuden haben?" war eine andere Frage, die man am Tag der Offenen Tür 2017 öfter von den Besuchern zu hören bekam.