Auf zur Schnurrbart-Gala

Der Schnurrbart will ein Symbol sein: Die Becker's Buwe bringen die weltweite Kampagne „Movember“ nach St. Ingbert. Dabei geht es darum, Männer für mehr Gesundheitsbewusstsein zu sensibilisieren. Im Soho ist am Samstag ab 21 Uhr „Gala der Schnurrbärte“, die Geld für Gesundheitsprogramme einspielt.

Sie wollen auf Themen aufmerksam machen, "die man im Alltag verdrängt". Einige der 25 St. Ingberter Becker's Buwe nehmen deswegen an der weltweiten Kampagne "Movember" teil und lassen sich einen Schnurrbart für den guten Zweck stehen. "Diese Kampagne versucht, das Gesundheitsbewusstsein von Männern zu sensibilisieren und sammelt Spendengelder für Gesundheitsprogramme, deren Fokus auf Prostata- oder Hodenkrebs liegen", berichtet einer der Becker's Buwe, Andreas Grüter, bei einem Besuch in der Redaktion. Gemeinsam mit fünf weiteren des losen Zusammenschlusses berichtet er, dass sie am Samstag, 30. November, im St. Ingberter Soho ab 21 Uhr die "Gala der Schnurrbärte" veranstalten. Bei dieser Benefizveranstaltung wird der Eintritt von vier Euro komplett gespendet, was durch verschiedene Sponsoren möglich ist. "Wir werden auch den schönsten Schnurrbartträger und die Miss Movember prämieren", berichtet Maurice Schaaf. Prämiert werden könnte ein Paar, bei dem der Mann einen besonders schönen gezwirbelten Schnurrbart hat, beide im 20er Jahre Outfit kommen und die Frau beispielsweise dem Mann den Schnurrbart kämmt. Denkbar sei auch, dass die Miss Movember beispielsweise einen Schnurrbart-Ring oder eine Schnurrbart-Kette, beides gibt es im Modeschmuck-Bereich, trägt. "Wichtig ist, dass die Frau zeigt, dass sie den Mann unterstützt", erklärt Nicolas Zöller.

Einen Dresscode gibt es an dem Abend allerdings nicht. Das ist den jungen Männern wichtig, zu betonen. Ein DJ wird das Publikum mit unterschiedlichen Musikrichtungen unterhalten.

An alle Schnurrbart-Fans, die selbst keinen Schnurrbart haben, werden kostenlose Schnurrbärte zum Ankleben verteilt.

"Nicht jeder kann einen Schnurrbart tragen. Sei es wegen des Jobs, weil er zu wenig Bartwuchs hat oder der Bartwuchs schlicht und ergreifend zu hell ist", so Andreas Grüter weiter, der die Idee der Kampagne aus Australien mitbrachte. Weltweit habe man mit ihr dieses Jahr bereits 40 Millionen Euro eingenommen, vergangenes Jahr seien es insgesamt 130 Millionen Euro gewesen. Bis jetzt haben 90 Gäste ihr Kommen für den 30. November zugesagt.

Wenn die Becker's Buwe nicht gerade die "Gala der Schnurrbärte" vorbereiten, denken sie bei ihren monatlichen Treffen bereits jetzt schon an die Fastnacht. Da werden sie dieses Mal auf jeden Fall den Abriss des Beckerturm-Schornsteins thematisieren. Darüber waren sich die 23- bis 27-Jährigen schnell einig.