Pensionäre richten sich neu aus

Ruhestand ist kein Stillstand - darin sind sich die Mitglieder des Limbacher Rentner- und Pensionärsvereins "Unter Linden" einig. Auf ihrer Jahresversammlung legten sie die Leitlinien für dieses Jahr fest. Zwar sank erstmalig die Mitgliederzahl durch eine außergewöhnlich hohe Zahl von Sterbefällen unter 200. Aber das Durchschnittsalter liegt unverändert bei 79 Jahren. Und: Nach wie vor sind zwei Drittel der Mitglieder weiblich.

Da aber der "Vereinsnachwuchs", also die "jungen Älteren", einen anderen Lebenshintergrund hatten, soll die Neuausrichtung, die mit der "Oldie-Disco" im Februar begonnen wurde, unbedingt fortgesetzt werden, teilte der Verein weiter mit. Denn wer mit den Beatles aufgewachsen ist, bevorzuge zumeist andere Formen der Geselligkeit. Bewährtes bleibt trotzdem - viele Ausflugsfahrten mit Rücksichtnahme auf Gehbehinderte, die Feste zu Fastnacht, Sommer, Herbst und Advent sowie die regelmäßigen Monatstreffen an unterschiedlichen Orten mit kleinen thematischen Schwerpunkten. Aber Neues kommt dazu - eben zum Beispiel die "Oldie-Discos".

Großen Wert legt der Rentner- und Pensionärsverein Limbach auf Kooperationen. Zwar habe es mit dem benachbarten Pensionärverein Altstadt bisher noch nicht geklappt, dafür aber beispielsweise mit dem Pfälzerwaldverein - in deren Haus in Kirkel-Neuhäusel findet mehrfach im Jahr das "Hütten-Frühstück" statt mit Frühstücks-Büfett, Musik, Liedern und zünftigen Geschichten.

Und auch in die ganz nahe Zukunft wird geplant: Die nächste Fahrt geht am 1. April zum Ostermarkt nach Cochem an der Mosel - Plätze sind noch frei.

Auskunft erteilen der im Amt bestätigte Vorsitzende Max Limbacher, Tel. (01 75) 7 71 14 47, oder sein Stellvertreter, Dieter Schorcht, Tel. (0 68 41) 83 46.