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Feuerwehr braucht ein größeres Gerätehaus

Feuerwehr braucht ein größeres Gerätehaus

Im Mittelpunkt des Treffens des Ortsrats Kirkel-Neuhäusel stand unter anderem die Situation des Feuerwehrgerätehauses. Auch die Kirmes und das Gemeindeentwicklungskonzept für die Gemeinde waren Thema.

Die Situation am Feuerwehrgerätehaus, die Kirmes, das Gemeindeentwicklungskonzept (GEKO) sowie das Projekt "E-Mobil-Saar" standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Ortsrates Kirkel-Neuhäusel am Montagabend. Ortsvorsteher Patrick Ulrich (SPD) wies darauf hin, dass die Räumlichkeiten im Gerätehaus den aktuell gültigen Standrads nicht mehr entsprächen und die Platzverhältnisse für die Fahrzeuge nicht mehr ausreichend seien. "Die Feuerwehr braucht eine weitere Fahrzeugbox", meinte Ulrich mit Blick auf die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges im Jahr 2017.

Löschbezirksführer Thorsten Klaus wies in der Ortsratssitzung auf die Notwendigkeit einer Erweiterung des Gerätehauses hin. Aufgrund der mittlerweile fünf Einsatzfahrzeuge bei nur vier Einsatzboxen stünden zwei Fahrzeuge hintereinander in einer der großen Boxen. Zwei Großfahrzeuge stünden in Boxen, die die Richtlinien nicht erfüllten. Im Rahmen einer Ortsbegehung mit der Bauverwaltung hatte er bereits auf die Situation hingewiesen. Darüber hinaus hatte die Kirkeler Wehr die Gemeindeverwaltung im Juli vergangenen Jahres in zwei Schreiben über die Lage im Feuerwehrgerätehaus informiert. Geplant ist eine 15 Mal sieben Meter große Halle an der gegenüber dem derzeitigen Gebäude liegenden Böschung. Ein Teil der Hallenwand soll als Abstützung der Böschung dienen. Insgesamt 60 000 Euro sind für diese Baumaßnahme im Wirtschaftsplan eingestellt.

Diskutiert wurde auch über eine attraktivere Gestaltung der Kirmes am 7. und 8. September. Vorgeschlagen wurden etwa eine musikalisch umrahmte Seniorenfeier am Kirmessonntag mit ökumenischen Gottesdienst, ein Kinderfest am Samstag sowie ein Treffen von Vereinen am Kirmesmontag. Ohne Gegenstimme sprachen sich die Ortsratsmitglieder für das Gemeindeentwicklungskonzept (GEKO) für die Gemeinde Kirkel aus. Ziel des Konzeptes ist es, der Gemeinde ein konkretes Planungsinstrument zur Verfügung zu stellen, auf dessen Basis stadtentwicklungspolitische Weichenstellungen getroffen werden.

Einstimmig begrüßt wurde auch der geplante Standort für eine Ladestation und zwei Stellplätze für Elektrofahrzeuge im Rahmen des Projektes "E-Mobil-Saar" am Haltepunkt Kirkel-Neuhäusel. "Ein gutes Werbemittel für unseren Ortsteil", meinte Ulrich.