Homburger Lesezeit beginnt am 3. September

Lesezeit : Die Promis packen schon die Lieblingsbücher ein

Wenn der Herbst beginnt, beginnt auch wieder die Lesezeit. Und zwar am 3. September um 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Homburger Rathauses. Denn da liest die Schauspielerin Hannelore Hoger aus Werken von Oscar Wilde.

Sie bildet damit der Auftakt der beliebten Lesereihe, allerdings mit zwei Ausnahmen: ihre Lesung ist im Rathaus und der Eintritt kostet 14 Euro.

Normalerweise finden die Lesungen im alten Rathaus auf dem Historischen Marktplatz, im Café 1689, statt und sind frei. Aber da „echte Promis“ nun mal Geld kosten, muss auch Eintritt erhoben werden, argumentieren die beiden Organisatorinnen Jutta Bohn und Patricia Hans. Das gilt auch für den Schauspieler und Moderator Ilja Richter, der am 17. März den Schlusspunkt der Lese-Reihe setzt, auch er liest im Rathaus und auch bei ihm kostet der Eintritt 14 Euro pro Person, er wird Texte von Bodo Kirchhoff zu Gehör bringen. 

 Dazwischen finden sich, immerdienstags, die eher in Homburg bekannten Persönlichkeiten zur Lektüre ein. Oder es werden Neuerscheinungen oder lokale Themen angesprochen, wie beispielsweise am 22. November in Erbach, wenn es um die alte Sandrennbahn geht.  Seit einigen Tagen liegen die neuen Broschüren in der Stadt aus, unter anderem in der Buchhandlung Welsch und im Tourismusbüro. Darin erfährt man, wer sonst noch zu Gast ist und liest, die Themen sind breit gefächert, von Willi Graf über Theodor Fontane bis zu einem Saarland-Krimi.

Die Reihe „Vips lesen vor“ geht auf eine Idee der Mitinitiatorinnen der Homburger Lesezeit, Jutta Bohn vom Frauen-Kulturstammtisch, und Patricia Hans von der Akademie für Ältere bei der Volkshochschule Homburg, zurück, die sie vor vier Jahren gemeinsam entwickelten. Ihr Ziel war und ist es, in der Herbst- und Winterzeit ein Kompaktangebot von Lesungen mit Prominenten in Homburg anzubieten. Diesmal sind unter anderen Pater Heinz Limburg, der Rennfahrer Timo Bernhard, die Anwältin Caroline Gebhardt. der Ärztliche Direktor Wolfgang Reith oder Norbert Litschko vom CJD dabei.

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