| 21:15 Uhr

„Völlig unkritisch“
RAG-Chef Tönjes hält Grubenflutung für unbedenklich

Essen/Saarbrücken. Der Bergbaukonzern RAG sieht keine Risiken bei der ersten Stufe des geplanten Grubenwasseranstiegs im Saarland auf -320 Meter. „Wir halten die erste Phase für völlig unkritisch“, sagte RAG-Chef Bernd Tönjes im Gespräch mit unserer Zeitung. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestehe nicht. Die RAG plant, das Wasser in den stillgelegten Gruben in zwei Schritten bis zur Tagesoberfläche ansteigen zu lassen. Der Antrag für die erste Stufe wird derzeit geprüft. Tönjes zufolge ist auch nicht mit Schäden am Kanalisationssystem zu rechnen. Es könnten nur minimale Hebungen auftreten, die keine Auswirkungen auf das Kanalnetz hätten, sagte Tönjes. Er erklärte zudem, sollten in Folge des Wasseranstiegs Schäden an Gebäuden auftreten, werde der Konzern dafür aufkommen. Von Nora Ernst
Nora Ernst

Der Bergbaukonzern RAG sieht keine Risiken bei der ersten Stufe des geplanten Grubenwasseranstiegs im Saarland auf -320 Meter. „Wir halten die erste Phase für völlig unkritisch“, sagte RAG-Chef Bernd Tönjes im Gespräch mit unserer Zeitung. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestehe nicht. Die RAG plant, das Wasser in den stillgelegten Gruben in zwei Schritten bis zur Tagesoberfläche ansteigen zu lassen. Der Antrag für die erste Stufe wird derzeit geprüft. Tönjes zufolge ist auch nicht mit Schäden am Kanalisationssystem zu rechnen. Es könnten nur minimale Hebungen auftreten, die keine Auswirkungen auf das Kanalnetz hätten, sagte Tönjes. Er erklärte zudem, sollten in Folge des Wasseranstiegs Schäden an Gebäuden auftreten, werde der Konzern dafür aufkommen.