Zukunftsweisende Abwasserprojekte

Illingen. Um Abwassserprojekte von drei Millionen Euro ging es bei der Unterzeichnung der Ingenieurverträge für die Sonderbauwerke in Hüttigweiler und Wustweiler. Bürgermeister Armin König als Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbands Illtal (AVI), der Geschäftsführer der WVVo GmbH, Stefan Kunz und Landrat Dr

Illingen. Um Abwassserprojekte von drei Millionen Euro ging es bei der Unterzeichnung der Ingenieurverträge für die Sonderbauwerke in Hüttigweiler und Wustweiler. Bürgermeister Armin König als Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbands Illtal (AVI), der Geschäftsführer der WVVo GmbH, Stefan Kunz und Landrat Dr. Rudolf Hinsberger unterschrieben einen wichtigen Projektsteuerungsvertrag, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. König sprach von einem wichtigen Schritt für den Umwelt- und Gewässerschutz. Versorger aus der RegionDamit werde die Regenwasserbewirtschaftung im Illtal verbessert. "Wir haben uns für einen Versorger und Dienstleister aus der Region entschieden, nicht für einen Konzern." Der Landrat sprach von einem "zukunftsweisenden Schritt". WVO-Geschäftsführer Kunz sagte, damit werde der regionale Versorgungsverbund gestärkt. Der AVI übernimmt die Umsetzung der Projekte für den EVS und beauftragt hierzu die WVO GmbH mit den Aufgaben der Projektsteuerung und Bauoberleitung. Hydraulische Berechnungen und Schmutzfrachtberechnungen stehen zu Beginn der Planungsleistungen, heißt es weiter. Die Bauwerke sind Teile der Abwasseranlage Illingen-Wustweiler. Sie dienen der Regenwasserbewirtschaftung und regulieren den Abwasserabfluss im gesamten Sammlersystem. Das Sammlersystem erstreckt sich entlang der Ill bis nach Urexweiler und entlang der Merch bis nach Göttelborn. Aus diesem Grund muss die Realisierung der Bauwerke mit den bereits bestehenden Sonderbauwerken der Abwasseranlage abgestimmt werden. Zusätzlich muss der Sammler in einigen Abschnitten erneuert oder saniert werden. Insbesondere entlang der Merch wurde das Sammlersystem durch die Bergsenkungen infolge des Kohleabbaus erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem nun die Auswirkungen des Bergbaus abgeklungen sind, konnten erste Sanierungsmaßnahmen ausgeführt werden. Neue Rohre aus GusseisenIm oberen Bereich des Merchtalsammlers wurden beispielsweise in Zusammenarbeit mit der DSK (Deutsche Steinkohle AG) über eine Strecke von zirka 300 Metern die defekten Beton-Rohre durch neue Rohre aus Gusseisen ersetzt. Diese Gussrohre zeichnen sich durch eine erheblich höhere Stabilität und Zugfestigkeit aus. red