Mehr Straftaten in 2008

Eppelborn

Eppelborn. In dem jährlich stattfindenden Sicherheitsgespräch mit Vertretern der Polizeiinspektion Illingen und dem Bürgermeister der Gemeinde Eppelborn wurde auf Grund der vorgelegten Statistik seitens des Leiters der Polizeiinspektion, Norbert Gerfelder, bestätigt, dass Eppelborn weiterhin einen guten Platz im Hinblick auf Sicherheit innehat, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt. Ausgewertet sind erst die Daten für 2008. Insgesamt gab es im Vergleich zum Vorjahr 105 registrierte Straftaten mehr als im Vorjahr, nämlich 698. Bei Diebstählen kamen 43 dazu (263), die Zahl der Diebstähle ohne erschwerte Bedingungen erhöhte sich um acht auf 131. Es wurde mit insgesamt 18 ein Wohnungseinbruch weniger registriert, dafür 22 Vermögens- und Fälschungsdelikte (122) mehr, 42 (128) Rohheitsdelikte und Strafen gegen die persönliche Freiheit mehr. Im Gegensatz zu sechs Fällen vom Jahr zuvor wurde kein Fall von Ladendiebstahl ohne erschwerende Umstände gemeldet, allerdings zehn Fälle mehr (27) an Freiheitsberaubung, Nötigung und Bedrohung. Mit insgesamt 107 Sachbeschädigungen gab es elf mehr als im Jahr zuvor, die Rauschgiftkriminalität ging um neun auf vier zurück, die Zahl der Gewaltdelikte stieg um elf auf 29. Die Aufklärungsquote hat sich im Gegensatz zum Vorjahr (48,1 Prozent) erhöht. 2008 wurden 51 Prozent der Straftaten durch die Polizei aufgeklärt. In der Rangfolge aller 52 saarländischen Kommunen liegt Eppelborn mit der weiterhin niedrigen Kriminalitätsrate auf Platz 41 (Vorjahr Platz 46). Im Hinblick auf die Sicherheitslage belegt die Gemeinde Eppelborn einen guten zwölften Platz. Insbesondere ging die Zahl der Sachbeschädigungen zurück, während die Zahl der Diebstähle, Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie Körperverletzungen leicht zugenommen hat. Die statistischen Einsatzzahlen der Polizei liegen dabei laut Norbert Gerfelder weit hinter dem oft geäußerten subjektiven Sicherheitsgefühl zurück. Insbesondere wurden in Eppelborn im Oktober und November vergangenen Jahres auf Grund von besorgten Anrufen verschärfte Kontrollen durchgeführt. Es haben sich allerdings keine außergewöhnlichen überdurchschnittlichen Verstöße gezeigt. red

Mehr von Saarbrücker Zeitung