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Homburger Straße wird runderneuert

Ortsrat : Homburger Straße wird runderneuert

Von Sommer bis Herbst wird die Straße in Wellesweiler in mehreren Bauabschnitten für insgesamt 3,1 Millionen Euro saniert.

In Wellesweiler wird es über Sommer wohl zu einigen Verkehrsproblemen kommen. Grund sind Bauarbeiten in der Homburger Straße zwischen der Pestalozzistraße und dem Verkehrskreisel am Industriering. Was dort gemacht wird, erklärten Wolfgang Sauer vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) und der zuständige Projektingenieur Markus Dietrich vom Ingenieurbüro Kohns am Mittwoch dem Ortsrat Wellesweiler.

Von Anfang Mai bis Ende Oktober wird der LfS auf der gesamten Strecke die Decke Instand setzen und Teilbereiche der Straße von Grund auf erneuern. Die Arbeiten werden in vier Abschnitten ausgeführt. Los geht es Anfang Mai mit dem Streckenabschnitt zwischen der Einmündung Heidenhübel und dem Ortsausgang. Dort erhält die Straße eine komplett neue Asphaltdecke. Während dieser Arbeiten wird eine Einbahnregelung in Richtung Bexbach eingerichtet, Lkw und Busse müssen wegen der geringen Straßenbreite aber über die Bergstraße umgeleitet werden. Der zweite Abschnitt umfasst das Stück zwischen der Einmündung Heidenhübel und der Pestalozzistraße in der Ortsmitte. Weil dort die Straße voll gesperrt werden muss, werden die Arbeiten an einem verlängerten Wochenende im Juni vom Mittwochabend vor dem Feiertag Fronleichnam bis zum Montagmorgen vor Beginn des Berufsverkehrs durchgeführt. Im dritten Bauabschnitt zwischen dem Ortsausgang und dem Verkehrskreisel am Industriering wird die Straße samt Fußgänger- und Fahrradweg komplett erneuert. Auch die Bushaltestellen im Bereich der Firma Ebers­pächer werden von Grund auf neu gemacht. Während dieser Arbeiten gilt ebenfalls eine Einbahnregelung in Richtung Verkehrskreisel. Im letzten Bauabschnitt wird im Herbst der Kreisel von Grund auf erneuert („Vollausbau“). Das geht auch nur bei einer Vollsperrung. Deshalb wird dort auch an einem Wochenende gearbeitet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,1 Millionen Euro.

In der Sitzung unter Vorsitz von Ortsvorsteher Dieter Steinmaier von der SPD hatte Bürgermeisterin Lisa Kühn Gelegenheit, sich den Mitgliedern des Rates vorzustellen. Dabei kamen auch die „Wellesweiler Probleme“ zur Sprache wie etwa Stengelplatz, Straßen und Bürgersteige, Schule und Betreuungszeiten. Und die Bürgermeisterin ist „guter Hoffnung, dass es künftig etwas besser wird in Wellesweiler“.