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Der unterschiedliche Blick dreier Künstler

Der unterschiedliche Blick dreier Künstler

Mit einer Ausstellung, die rund 40 Arbeiten der Eppelborner Künstler Bernd Sträßer, David Pala und Nysret Ramosaj zeigt, hat die Stiftung Kulturgut jetzt die Saison im Bauernhaus Habach eröffnet.

. Mit der Ausstellung "different view" im Bauernhaus Habach eröffnete am Sonntag die Stiftung Kulturgut Eppelborn die neue Ausstellungssaison. Gleichzeitig nutzte die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Marliese Weber, die Gelegenheit, Konrad Groß, der zehn Jahre die Stiftung führte, und Emil Brill, der als Vater des Kulturortes Bauernhaus Habach gilt, für ihre langjährigen Verdienste zu ehren.

Die aktuelle Ausstellung zeigt rund 40 Arbeiten der drei Künstler Bernd Sträßer, David Pala und Nysret Ramosaj, die alle in Eppelborn ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. Alle drei Künstler lernten sich über ihre Arbeit bei der Neue Arbeit Saar (NAS) kennen, deren künstlerischer Leiter Sträßer ist. Holger Maroldt, NAS-Abteilungsleiter und Ortsvorsteher von Landsweiler-Reden, betonte in seiner Laudatio, wie eng die drei über gemeinsame Projekte bei der NAS zusammen gekommen seien, nicht nur künstlerisch, sondern inzwischen auch privat. In Schiffweiler wurde unter der Federführung von Sträßer ein großes Wandgemälde an einem Einkaufszentrum und in Heiligenwald die Skulptur einer Hand am "Fünffingerweg" realisiert. Aktuell entsteht am Rathaus in Eppelborn im Rahmen des NAS-Projektes "Kunstpunkte" eine 2,50 Meter hohe Skulptur.

David Pala wurde 1974 auf Sardinien geboren und lernte in Italien Kunstkeramiker. Darüber hinaus wandte er sich der Malerei zu. Sein Spektrum reicht vom Hyperrealismus bis zur abstrakten Malerei . Nysret Ramosaj (62) stammt aus dem Kosovo und studierte an der Akademie in Prishtina. Er lässt sich von Picasso und Modigliani inspirieren. Dem Designer Bernd Sträßer haben es die PopArt-Künstler aus den USA angetan. Aber er befasst sich auch mit Skulpturen , wobei er den großen Einfluss von Alberto Giacometti erwähnt. Sträßers Anliegen sei es, so Maroldt, eine Verbindung zwischen Kunst und Design zu schaffen.

Öffnungszeiten: sonntags (bis 10. Mai), 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon (0 68 81) 96 26 28.